"Eine gute persönliche Beratung ist eine Dienstleistung, die ihr Geld wert ist", meint Andrea Hoffmann von der Verbraucher-Zentrale Sachsen. "Ob sich mit den hohen Entgelten auch die Beratungsqualität der Finanzdienstleistungsanbieter verbessert, muss sich allerdings erst erweisen." Wie Untersuchungen der Stiftung Warentest (Berlin) ergeben haben, wurden in der Vergangenheit Verbraucher von Bank- und Sparkassenmitarbeitern sowie von Versicherungsvermittlern nicht immer gut beraten. Von den im vergangenen Jahr getesteten 25 Banken und Sparkassen bekamen nur 2 Institute das Qualitätsurteil "gut", währenddessen sich 14 mit einem "ausreichend" begnügen mussten und 5 über ein "mangelhaft" nachdenken sollten. Bei den Versicherern sieht es nicht besser aus. Insbesondere Außendienstmitarbeiter verkaufen schon gern einmal vorrangig die Produkte, die hohe Provisionen einbringen, etwa Kapital-Lebensversicherungen.
Ein weiteres Problem besteht nach Ansicht der Verbraucherschützerin darin, dass der großen Anzahl von Verbrauchern mit mittlerem oder kleinem Geldbeutel immer weniger Möglichkeiten zu persönlichen Beratungen geboten werden. Auch diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Der Bankenverband erklärte dazu jüngst, dass sich in den nächsten zehn Jahren die Zahl der Filialen im deutschen Kreditgewerbe halbieren wird.
Eine Alternative zu diesen Entwicklungen bietet die Verbraucher-Zentrale Sachsen. Schon lange gehören individuelle Fachberatungen zum Thema Versicherung, Geldanlage und private Altersvorsorge zu deren Angeboten. Gerade im Finanzdienstleistungsbereich, bei dem es um sehr viel Geld geht, zählt die Anbieterunabhängigkeit der Verbraucherschützer doppelt. Und das zu einem fairen Preis, so dass jeder diese Dienstleistung in Anspruch nehmen kann.
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