Kurzentschlossene und flexible Verbraucher können derzeit aus einer reichen Auswahl von Last-Minute-Reisen wählen. Die Reisebranche erlebte in den letzten Monaten eine Flaute, die nicht zuletzt bedingt war durch verheerende Terroranschläge.
Wer sich nicht auf ein entsprechendes Reisegebiet festgelegt hat und zeitlich etwas flexibel ist, kann daher in diesem Jahr besonders sparen, wenn er Last-Minute bucht, sollte aber dennoch nicht vergessen, Preise zu vergleichen. Durch gestiegene Nebenkosten sind auch solche Reisen teurer als in den vergangenen Jahren geworden. Nicht selten versuchen auch Veranstalter, unter dem Begriff “Last-Minute” Reisen zu verkaufen, die sich um nichts vom eigentlichen Katalogpreis unterscheiden.
Verbraucher sollten wissen, dass bei Reisemängeln die gleichen Minderungs- und Schadensersatzansprüche gelten wie bei langfristig gebuchten Reisen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass man erforderliche Pass- und Visumerfordernisse sowie den für bestimmte Urlaubsgebiete erforderlichen Impfschutz noch realisieren kann.
Die Verbraucherschützer halten auch spezielle Ratgeber zum Kauf bereit, so die Ratgeber “Recht auf Reisen” zum Preis von 7,16 Euro, den Ratgeber “Reisen online” zum Preis von 5,11 Euro und den Ratgeber “Urlaub 2002 – sicher, gesund und gut informiert auf Reisen” zum Preis von 4,80 Euro.
Wer Fragen zu Last-Minute-Reisen oder andere Fragen zum Reiserecht hat, der kann sich an eine der 14 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen wenden oder montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr das Beratungstelefon unter der Nummer 0190 79 777 1 (1,24 €/Min.) anrufen.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
