Wer häufig Call by Call über die preisgünstigen Verbindungsnetzbetreiber telefoniert, ärgert sich mitunter über die gegenwärtig häufigen Tarifänderungen mancher Anbieter. Manchem ist auch das Eintippen der endlos langen Ziffernfolgen langsam lästig. Und am Feierabend hört man statt der Stimme des gewünschten Teilnehmers oft nur das Besetzt-Zeichen.
Wer sich das alles ersparen möchte, dem raten Sachsens Verbraucherschützer zu prüfen, ob sich eine feste Voreinstellung des Telefonanschlusses (Preselection) auf einen preisgünstigen Anbieter lohnt. Da sich die Minuten-Tarife im so genannten offenen Call-by-Call gegenwärtig nur noch im Zehntel-Cent-Bereich verändern, kann man so bei Ferngesprächen wie auch bei Anrufen zu Handys wesentlich bequemer sparen als mit Call by Call. Das Suchen und Eintippen der Call-By-Call-Vorwahl ist dann nicht mehr nötig, denn bei einer Preselection wird die preisgünstige Vorwahl-Nummer des gewünschten neuen Anbieters fest in den Vermittlungsrechner bei der Deutschen Telekom einprogrammiert. Alle Telefonate, außer Ortsgespräche und Anrufe bei Service-Nummern (z.B. 0180, 0190), werden dann automatisch über das Netz des neuen Anbieters geführt. Dafür ist allerdings eine Anmeldung bei diesem nötig, und zumeist bekommt man dann auch eine zusätzliche separate Rechnung von dem neuen Anbieter.
Wer wissen will, ob sich für ihn eine Preselection lohnt, kann sich bei den sächsischen Verbraucherschützern persönlich beraten lassen. Außerdem halten sie in allen Beratungsstellen eine zweiseitige Information zum Abholpreis von 1,- € bereit. Diese enthält auch eine Übersicht über die aktuellen Tarife von vier gegenwärtig preisgünstigen Preselection-Anbietern im Vergleich zum Standard-Tarif und zum Tarif T-Net 100 der Deutschen Telekom. Das Material ist auch per Fax unter der Nummer 01905 - 55 3110 - 162 abrufbar (0,62 €/Min.).
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