Mit immer neuen Rabatt-Aktionen versucht der Handel derzeit die verloren gegangene Gunst der Käufer wieder zu gewinnen. Wer noch mehr sparen möchte, kann sich auch im Feilschen versuchen. "Oberster Grundsatz dabei ist aber", so Renate Janeczek von der Verbraucherzentrale Sachsen: "Das Aushandeln günstigerer Preise muss Spaß machen." Wer so an die Sache geht, hat bestimmt auch Erfolg, wenn noch ein paar kleine Regeln befolgt werden.
Gute Vorbereitung: Man sollte sich unbedingt eine Marktübersicht über die Produkte verschaffen, die gekauft werden sollen. Dabei ist ein Preislimit festzulegen, das quasi den Verhandlungsspielraum umreißt. Wer dann noch die umsatzschwachen Zeiten für sein Vorhaben ermittelt, hat gute Chancen, mit dem Verkäufer in Ruhe über den angestrebten Preis zu reden.
Teamarbeit: Wer gut verhandeln will, sollte sich Rückendeckung mitnehmen. Zu zweit oder zu dritt hat man oft die besseren Argumente.
Höflichkeit: Mit Charme erreicht man mehr. Schließlich freut sich jeder Verkäufer über ein Lob für die Produkte, die er verkaufen möchte.
Ruhe: In der Ruhe liegt die Kraft. Schließlich hat der Kunde in der Hand, was der Verkäufer will, das Geld für ein gefragtes Produkt.
Fairness: Keine unrealistischen Forderungen stellen, denn am Ende wollen beide als Sieger aus der Partie gehen.
Zugabe: Wenn am Preis nichts mehr zu machen ist, nicht aufgeben. Vielleicht gibt es für den teuren Anzug dann noch eine Hose gratis dazu.
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