Deutschland ist beim Neuwagenkauf ein teures Pflaster. Laut der jüngsten Studie der Europäischen Kommission sind die Preise hierzulande noch bis zu 42 Prozent höher als in anderen EU-Ländern. Da zahlt es sich für deutsche Käufer aus, wenn sie sich vor einem Neuerwerb auch auf dem europäischen Markt umsehen und die Preise vergleichen. Bis zu 30 Prozent lassen sich zum Beispiel sparen, wenn deutsche Käufer einen neuen Golf oder Opel Vectra in Spanien, Finnland oder Griechenland erstehen. Auch in den Niederlanden und in Dänemark gibt"s einen neuen fahrbaren Untersatz noch zu günstigen Konditionen. Die Überführung eines Neuwagens nach Deutschland verläuft seit der Binnenmarktöffnung problemlos. Trotzdem gibt es für deutsche Käufer ein paar Punkte zu beachten, wenn sie bald einen fabrikneuen Fahrzeugimport aus einem europäischen Nachbarland vor ihrer Tür haben wollen.
Detaillierte Informationen sind in dem vom Europäischen Verbraucherzentrum Düsseldorf herausgegebenen Ratgeber "Autokauf in Europa - Leitfaden zum Import eines Neuwagens" zusammengestellt.
Den 40-seitigen Ratgeber gibt es zum Abholpreis von 3,50 Euro in allen 13 Beratungsstellen (Auskunftstelefon: 01805 79 77 77/0,12 €/Min.) der Verbraucherzentrale Sachsen. Er wird zum Preis von 5,50 Euro (inklusive Porto- und Versandkosten) auch zugeschickt. Bestellen kann man beim Zentralversand der Verbraucherzentrale, Adersstraße 78, in 40215 Düsseldorf oder auf der Homepage der Verbraucherzentrale Sachsen unter der Adresse www.vzs.de.
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