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Beratungsstellen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

12.08.2002
Kasse machen: Nicht nur mit Aplus-Lebensmittelreport
Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor teurem nutzlosem Faxabruf

Derzeit tauchen Faxe auf, die für ein angeblich existierendes Unternehmen "Aplus-Info-Redaktion" eines Hans-Peter Dürrkopf werben. Richtig teuer wird es, wenn man die versprochenen Informationen "Vertrauliche Mitteilungen" und "Geheimnisse" per Fax über die angegebene 0190-Nummer abruft. Der Aplus-Lebensmittelreport umfasst z.B. 20 Seiten, deren Übermittlung mit auffallend niedriger Übertragungsrate erfolgt und dementsprechend hohe Kosten verursacht.

Während der so genannte Lebensmittelreport Informationen enthält, die man allesamt aus den Zeitungen der letzten Wochen wesentlich billiger bekommen konnte, hebt der Report zur Handy-Sicherheit auf das Schüren von Ängsten ab. Der Anbieter scheint zu wissen, dass sein Tun an Scharlatanerie grenzt und agiert aus dem Verborgenen. Weder über die Telefonauskunft noch im Internet ist die "Aplus-Info-Redaktion" von Herrn Dürrkopf ausfindig zu machen.

Da davon auszugehen ist, dass Privatpersonen mit den Faxabrufen von Herrn Dürrkopf ähnliche Erfahrungen machen, rät die Verbraucherzentrale Sachsen dringend davon ab, den Faxabruf der "Aplus-Info-Redaktion" in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich sollte man auf Angebote, die von Anbietern mit unvollständigen Adressangaben beworben werden, nicht eingehen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link15391A.html