In den vergangenen zwei Wochen gab es unerwartet viele Verbrauchernachfragen am EuroFon, dem speziellen Beratungstelefon der Verbraucherzentralen zur Euro-Bargeldeinführung. Schwerpunktthemen waren der Umtausch von alten Briefmarken, Telefonkarten, DM-Münzen und Banknoten. Nachdem die Telefonaktion beendet ist, weisen Sachsens Verbraucherschützer noch einmal auf die Umtauschmöglichkeiten bei Briefmarken hin, da sich offensichtlich noch etliche dieser Postwertzeichen in deutschen Haushalten befinden.
Marken, die nur mit DM ausgezeichnet sind, können im Postverkehr nicht mehr verwendet werden. Sie sind jedoch nicht wertlos. Die Deutsche Post AG hat sich entschlossen, ihren Kunden entgegenzukommen. Verbraucher können nunmehr auch die alten Mark- und Pfennig-Briefmarken mit einem Wert unter 50 DM an die Deutsche Post AG, Niederlassung Philatelie, Abteilung 45, Postfach, 60281 Frankfurt zwecks Umtausch einschicken. Zunächst galt dies nur für Briefmarken im Wert von mehr als 50 Mark. Die entsprechenden Formulare gibt es bei den örtlichen Postfilialen. Im Ergebnis werden die ungültigen in gültige Briefmarken getauscht. Geld kann nicht zurückgezahlt werden. Stichtag für die letzte Umtauschmöglichkeit ist vorerst der 30. Juni 2003.
Briefmarken, die in Mark und Euro doppelt ausgezeichnet sind, behalten vorerst ohne zeitliche Befristung ihre Gültigkeit.
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