Damit sich Existenzgründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit auch über die ganz wichtigen Fragen zu den Themen Versicherung und private Altersvorsorge informieren können, haben Sachsens Verbraucherschützer jetzt die wichtigsten Punkte in einem Material zusammengetragen.
Immer wieder stellt die Verbraucherzentrale Sachsen fest, dass Existenzgründer bei den vielen Dingen, die zu berücksichtigen sind, nicht an eine ausreichende Vorsorge für Krankheit, Berufsunfähigkeit und Alter denken. Das kann sich bitter rächen. Wer zum Beispiel Krankheitskosten nicht ausreichend versichert hat, geht das Risiko ein, teure Behandlungs- und Medizinkosten aus eigener Tasche zahlen zu müssen. Schwere Erkrankungen können somit die wirtschaftliche Existenz gefährden. Und wer nicht schon heute in jungen Jahren Geld für die Altersvorsorge anlegt, wird mit 65 vielleicht mit dem Existenzminimum auskommen müssen.
Selbstständige und Freiberufler haben gegenüber Arbeitern, Angestellten und Beamten zum Teil andere Vorsorgemöglichkeiten. So können sie – bis auf wenige Ausnahmen – immer zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Über die weitreichenden Auswirkungen dieser Entscheidungen sollte man sich jedoch vorab gründlich informieren.
Das neue vierseitige Informationsmaterial der sächsischen Verbraucherschützer befasst sich mit der Kranken-, der Pflege-, der Lebens- und den Haftpflichtversicherungen und den Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge. Es ist für 2 € in allen 13 Beratungseinrichtungen erhältlich. Dort besteht zudem die Möglichkeit, zu Einzelfragen eine persönliche Beratung zu erhalten. Das Informationsmaterial ist ebenso als FAX-Abruf unter der Abrufnummer 01905 55 3110 178 (0,62 €/Min.) erhältlich.
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