Wer gern preisgünstig telefonieren möchte, ohne ständig nach der billigsten Sparvorwahl suchen zu müssen, der sollte überlegen, ob er seinen Telefonanschluss dauerhaft auf einen anderen Anbieter umstellen lässt (Preselection). Dann führt man Fern- und Auslandsgespräche sowie Telefonate zu Handys automatisch über die Leitung des ausgewählten Anbieters, ohne dessen Sparvorwahl eintippen zu müssen. Für ein Ferngespräch von Leipzig nach Berlin tagsüber in der Woche kann man so gegenüber den Kosten bei der Deutschen Telekom (Analog-Anschluss) bis zu 68 Prozent sparen, am Feierabend sogar bis zu 71 Prozent, weiß Evelin Voß von der sächsischen Verbraucherzentrale. Und auch Verbindungen zu Handys werden so bis zu 33 Prozent billiger.
Nur Ortsgespräche und Verbindungen zu Sonderrufnummern (z.B. 0180, 0190) laufen dann noch über die Deutsche Telekom AG, wenn man bei ihr seinen Telefonanschluss hat. Von der Telekom bekommt man deshalb auch weiterhin die Rechnung über die monatliche Grundgebühr für den Telefonanschluss sowie über die Ortsgespäche und die Verbindungen zu den Sonderrufnummern. Von dem alternativen Anbieter erhält man die Rechnung für die Ferngespräche und die Anrufe in die Mobilfunknetze.
Weitere Informationen zu dieser interessanten Sparmöglichkeit beim Telefonieren enthält die Verbraucherinformation "Billiger und bequemer telefonieren - mit fester Voreinstellung" (2 Seiten), die es zum Abholpreis von 1,00 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen gibt. Sie enthält auch die Tarife ausgewählter günstiger alternativer Anbieter im Vergleich zu denen der Deutschen Telekom und ist auch als Fax unter der Nummer 01905/ 55-3110-162 abrufbar (0,62 Euro/Min.).
Wo die nächstgelegene Beratungsstelle ist, erfährt man am Auskunftstelefon unter 0180-5 79 77 77 (12 Cent/Minute) montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
