Wer die am 1. September erfolgende Erhöhung des monatlichen Grundpreises für seinen Analog-Anschluss bei der Deutschen Telekom AG um rund zwei Euro auf 15,66 Euro nicht klaglos hinnehmen möchte, der sollte verstärkt die Sparvorwahlen preisgünstigerer Anbieter nutzen.
"Viele Verbraucher wissen nicht, dass das auch bei Ortsgesprächen möglich ist", rät Evelin Voß, Telefonexpertin bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Für Ortsgespräche kassiert die Deutsche Telekom in jedem Falle immer mindestens 6 Cent, und sei der Anruf auch noch so kurz. Die preisgünstigsten Anbieter verlangen hingegen nur einen Cent für jede angebrochene Minute. Da lassen sich für Ortsgespräche mühelos zwei Drittel der bisherigen Verbindungskosten für Telefonate im Ortsnetz sparen.
Auch die Anrufe in die Mobilfunknetze kann man mit den Sparvorwahlen anderer Telefongesellschaften problemlos fast um die Hälfte billiger haben als bei der Deutschen Telekom.
Die aktuell günstigsten Sparvorwahlen für Telefonate im Ortsnetz sowie für Fern- und Handygespräche haben die sächsischen Verbraucherschützer auf je einer Seite zusammengestellt, die sie zum Abholpreis von 50 Cent in ihren Beratungsstellen bereithalten. Die beiden Tabellen sind auch per Faxbruf unter 01905-55-3110-164 (Ortsgespräche) bzw. 01905-55-3110-150 (Ferngespräche und Mobilfunk) zum Preis von 62 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz erhältlich.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
