Natürliche Geheimnisse für Lust und Liebe in Speisen lassen sich schon seit Urzeiten finden. Form, Geschmack und Nährstoffe halten Leidenschaft und Liebesfeuer wach.
Der Apfel ist das Sinnbild der Verführung. Zudem hat er gesundheitsfördernde Wirkungen: „An apple a day keeps the doctor away“ heißt es in einem Sprichwort. Als „Liebesapfel“ ist die Tomate bekannt. Ihr rotes Fruchtfleisch ist saftig und sinnlich und liefert eine ordentliche Portion Vitamin C.
Die Birne ist die Favoritin der Liebeskunst, wegen ihrer dem weiblichen Körper ähnelnden Form. Sie ist eine gute Quelle für das Vitamin „Folsäure“, das besonders für Schwangere sehr wichtig ist.
Die „Avocado“ leitet sich von dem aztekischen Wort für „Hoden“ ab und wurde von den spanischen Eroberern Mittelamerika nach Europa gebracht. Ihr Ruhm als Stimulans war so verbreitet, dass die katholischen Priester sie im Beichtstuhl ihrer Schäfchen verboten. Übrigens zählt sie nicht zum Gemüse, sondern zu den Fruchtsorten. Eine verbotene Frucht ist sie aber höchstens für Schlankheitsbewusste, denn ihr Fettgehalt gleicht dem von Sahne – 30 Prozent. Aber von Cholesterin keine Spur.
Auch einige Gewürze zählen zu den Scharfmachern. Die einen fördern die Durchblutung und machen dadurch die Haut oder den Genitalbereich sensibler, andere aktivieren die Hormone und erzeugen so eine glückliche Stimmung.
Chili würzt Speisen feurig und erhitzt den Körper. Die Reizung der Schleimhäute führt zur Ausschüttung von Endorphinen, die schmerzlindernd wirken und eine wohlig-glückliche Stimmung bis hin zur Ekstase auslösen.
Die Muskatnuss ist nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen ihrer berauschenden Wirkung beliebt. Sie enthält ein Libido anregendes ätherisches Öl. Aber Vorsicht: Nur dezent würzen, sonst geht die positive Wirkung verloren.
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