Über sinnvollen Versicherungsschutz vorab in der Verbraucherzentrale Sachsen informieren
Kaum ist die Schule beendet, macht so mancher Jugendliche seinen ersten Kontakt mit einem Versicherungsvermittler. Tatsächlich kann sich mit dem Beginn einer Ausbildung der eigene Versicherungsbedarf verändern. „Doch längst sind nicht alle in diesem Zusammenhang unterbreiteten Angebote sinnvoll, nützlich und preisgünstig“, sagt Andrea Hoffmann, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.
Meistens besteht noch keine Notwendigkeit, eine eigene Privathaftpflichtversicherung abzuschließen, da Versicherungsschutz weiterhin über die Eltern besteht. Die Eltern sollten allerdings gefragt werden, ob sie diese besonders wichtige Versicherung auch tatsächlich abgeschlossen haben. Immerhin ein Drittel der Bundesbürger lebt ohne diesen Versicherungsschutz. Verursachen diese zum Beispiel einen schweren Personenschaden, ist dies sowohl für die Opfer, die keine ausreichende Entschädigung erhalten als auch für die Schädiger, die sich unter Umständen lebenslang verschulden, dramatisch.
Eine Hausratversicherung benötigen Azubis - in der Regel auch dann, wenn sie schon eine eigene Wohnung haben - mangels werthaltigen Hausrates ebenfalls noch nicht. In diesem Alter gehören zudem auch Rechtsschutz- und Lebensversicherungen nicht zum sinnvollen Versicherungsschutz. Auf eine private Unfallversicherung kann verzichtet werden, wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird.
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen für junge Leute. Dabei kommt es besonders auf die Bedingungen, wie etwa den Einschluss einer Nachversicherungsgarantie an. „Zu diesem Thema sollte man sich - mit oder ohne Eltern - ausführlich von den sächsischen Verbraucherschützern beraten lassen“, meint Andrea Hoffmann.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
