Kostenloses Faltblatt der sächsischen Verbraucherschützer
Immer mehr Menschen versuchen infolge der wachsenden Arbeitslosigkeit ihr bescheidenes Einkommen aufzubessern. Die Angebote in Zeitungsinseraten, hinter Scheibenwischern der Autos und im Internet locken mit lukrativen Einkünften und leichten Tätigkeiten. Wer unvorsichtig darauf eingeht, landet dabei nur all zu oft im Netz unseriöser Firmen, die allein darauf aus sind, den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das erfahren die sächsischen Verbraucherschützer Tag für Tag. Sie haben deshalb in einem Faltblatt die diversen Maschen unseriöser Nebenverdienst-Angebote zusammengetragen und geben konkrete Hinweise, wie man unseriöse Nebenjob-Angebote bei näherem Hinsehen entlarven kann.
Verlangt zum Beispiel eine Firma Zahlungen, bevor der Job überhaupt angetreten ist, so ist dies ein nahezu sicheres Kriterium für mangelnde Seriosität.
Vorsicht ist auch bei der telefonischen Kontaktaufnahme geboten. Wird der Interessent während des Gesprächs an eine so genannte Mehrwertdienste-Rufnummer weiter verwiesen, bei der er dann weitere Informationen erhalte, steckt eine reine Abzockmasche dahinter. Tipp der Verbraucherschützer: die notierte Rufnummer auf versteckte Ziffernfolgen 0190 bzw. 0900 überprüfen. Oft wird eine „Sparvorwahl“ oder auch die Vorwahlnummer der Deutschen Telekom (01033) vorangestellt, so dass die Mehrwertdienste-Rufnummer nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.
Das Faltblatt „Unseriöse Nebenverdienst-Angebote“ wurde mit Projektmitteln des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Es liegt in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen zur kostenlosen Abholung bereit und kann auch von der Website www.verbraucherzentrale-sachsen.de kostenlos herunter geladen werden.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
