High-Tech-Kommunikation ohne störenden "Kabelsalat" steht auf vielen Wunschzetteln ganz weit oben: Der PC soll mit dem Drucker kabellos kommunizieren oder das Notebook sich auch unterwegs ohne Kabel ins Internet einwählen. Über einen so genannten Access-Point zu Hause soll die drahtlose Vernetzung der PCs im Haus künftig kabellos funktionieren, damit alle Familienmitglieder gleichzeitig im Internet surfen oder alle auf einen Drucker zugreifen können.
Die Verbraucherzentrale gibt zu Bedenken, dass derartige drahtlose Kommunikation auch ihre unsichtbaren Schattenseiten haben kann. Solche Geräte arbeiten entweder mit dem Standard Bluetooth oder dem so genannten W-LAN-Standard (=Wireless Local Area Network, also kabelloses lokal begrenztes Netz). Beide Techniken senden hochfrequente Strahlung aus, ähnlich wie das Handy oder das digitale schnurlose Telefon. Die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung im Privathaushalt nimmt mit dem Kauf derartiger Technik zu und kann bis in den Bereich des von Verbraucherverbänden empfohlenen Vorsorgewertes für die Belastung mit hochfrequenter Strahlung von 0,01 Watt/Quadratmeter reichen.
Deshalb gibt die Verbraucherzentrale für eine funkelnde statt funkende Weihnacht folgende Einkaufs- und Nutzungstipps:
- Nur strahlungsarme Funk-Geräte kaufen. Dazu vorher Testergebnisse bezüglich der Strahlungsarmut bei der Verbraucherzentrale erfragen. Das gilt vor allem für Produkte, welche eine relevante Elektrosmog-Belastung verursachen können, wie Handys, W-LAN Access-Points und Funk-Head-Sets.
- Während der Benutzung zur Sicherheit Abstand von der Antenne des W-LAN Access-Points einhalten. Access-Points außerdem nicht in der Nähe von Kinder- oder Schlafzimmern einrichten.
- Bluetooth- und W-LAN-Endgeräte ausschalten, wenn sie nicht benutzt werden (z.B. bei Funk-LAN-Karten in PCs: Einschalten der Stromsparfunktion).
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
