Die Deutsche Telekom senkt zum 1. April für ihre Analoganschluss-Inhaber die Preise für Ferngespräche ins deutsche Festnetz , wenn auch nur im Zehntel-Cent-Bereich. Die entsprechende Mitteilung haben wahrscheinlich viele T-Net-Kunden auf ihrer Telefonrechnung vom März 2004 übersehen.
Ab dem 1. April werden montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr für die so genannten Deutschlandverbindungen statt 12,2 Cent je angefangener Minute nur noch 12 Cent fällig. Auch in den übrigen Zeitfenstern wurde auf volle Cent abgerundet.
Das ist zwar erfreulich, meinen Sachsens Verbraucherschützer. Aber mit den Sparvorwahlen anderer Anbieter kann man weitaus mehr sparen. Die preisgünstigsten berechnen für Ferngespräche wochentags tagsüber nur ein bis zwei Cent je angefangener Minute. Auch am Feierabend sind die Sparvorwahlen Call by Call deutlich günstiger. Während die Deutsche Telekom ab 18 Uhr 6 Cent und ab 21 Uhr 3 Cent je angebrochener Minute verlangt, sind es ab 18 Uhr bei den preisgünstigsten Alternativ-Anbietern derzeit nur 1,3 Cent.
Wer beim Telefonieren Call by Call wirksam sparen will, sollte sich regelmäßig über aktuelle Tarifänderungen der preisgünstigen Anbieter informieren, raten Sachsens Verbraucherschützer. Sie halten zum Abholpreis von je 0,50 € tagaktuelle Übersichten mit den Sparvorwahlen für Ferngespräche sowie für Ortsgespräche bereit. Diese Übersichten (je 1 Seite) können auch für 0,62 €/Min. aus dem deutschen Festnetz per Fax unter der Nummer 0900-1-146346-0164 (Ortsgespräche) sowie unter der Nummer 0900-1-146346-0150 (Ferngespräche) abgerufen werden.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
