Noch ist die deutsche Obstsaison nicht eröffnet. Aber anderenorts geerntete Früchte füllen den deutschen Markt. Bekanntere von ihnen sind Avocados, Ananas und Papayas. Fremdartigere heißen Kumquats, Litschis und Karambole.
Beim Kauf ist zu beachten, dass die Fruchtfarbe oft keinen Anhaltspunkt für den Reifegrad liefert. Wenn Papayas, Kiwis und Avocados auf Fingerdruck nachgeben, können sie genossen werden. Die reife Ananas strömt intensiven Duft aus. Reife Früchte sind zum Genuss des vollen Aromas schnell zu verzehren. Schonende Verarbeitung erhält die Nährstoffe. Daher sollten die Früchte nach Möglichkeit nicht erhitzt werden.
Exotische Früchte sind vielseitig verwendbar: Granatäpfel geben schöne rote Farbe in Obstsalaten, Passionsfrüchte ein gutes Aroma in Desserts, Kumquats eignen sich als „Gewürz“ anstelle von Orangenschalen. Anders als bei Orangen kann die Schale der Kumquats mitgegessen werden. Gefroren geben sie dekorative Eiswürfel für Getränke ab.
Litschis müssen aus den Schalen gebrochen werden. Die Schalen der kugeligen kleinen Frucht sind spröde, lassen sich leicht eindrücken und von der Frucht abheben. Der Kern ist vor dem Verzehr des Fruchtfleisches zu entfernen.
Frische Ananas und Kiwis machen schwere Mahlzeiten bekömmlicher. Die Wirkung beruht auf Enzymen, die Eiweiße spalten können. Fleisch wird zarter, wenn man es vor dem Braten mit Ananas- oder Kiwischeiben belegt. Für Joghurt- und Quarkspeisen eignen sich rohe Ananas und Kiwis aufgrund dieser besonderen Eigenschaft allerdings nicht.
Besonders dekorativ ist die Karambole. In Scheiben geschnitten schmückt sie Süßspeisen, Eisbecher und Torten wie kleine Sternchen.
Durch ihren eigenen Geschmack und ihr dekoratives Aussehen bereichern exotische Früchte den Speiseplan.
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