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Beratungsstellen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

06.07.2004
Reisekasse richtig füllen
Verbraucherschützer empfehlen Mix aus Bargeld, Karten und Scheck

Wer in den nächsten Tagen die Sonne genießen will, muss schon eine Reise über die Landesgrenze hinaus antreten. Damit die Sommerfreuden nicht durch finanzielle Sorgen getrübt werden, sollte auf eine stimmige Reisekasse geachtet werden. Die sächsischen Verbraucherschützer geben konkrete Empfehlungen.

Unter der Sonne Spaniens - wie auch in allen anderen Euro-Ländern - entfällt der lästige Währungstausch. Allerdings sollte auch hier die Reisekasse nicht nur aus Bargeld bestehen, denn das trägt man nicht in großen Mengen mit sich herum. Deshalb gehört Plastikgeld zur Reisekasse. Mit einer Bankkarte, früher ec-Karte genannt, ist man gut bedient. Sie dient der Bargeldbeschaffung und kann ebenso zum Bezahlen eingesetzt werden.

Wer an den Sonnenstrand von Bulgarien reist, wird in den Urlaubszentren vielleicht auch mit Euro zahlen können, dennoch ist der Euro dort nicht offizielles Zahlungsmittel. Insbesondere in abgelegenen Gebieten wird man in der Landeswährung zahlen müssen. Der Tausch von Euro in Lewa erfolgt, wie auch in anderen Ländern mit so genannten weichen Währungen, am besten im Urlaubsland und sollte nur an offiziellen Stellen, wie in Banken, erfolgen. Da das Netz an Geldausgabeautomaten in Bulgarien noch nicht so dicht ist wie in westeuropäischen Ländern, empfiehlt sich zusätzlich die Mitnahme von Reiseschecks. Diese sollten auf Euro ausgestellt sein.

Unter der karibischen Sonne auf Kuba kommt man weder mit Euro sehr weit, noch sollte man auf einen verbreiteten Karteneinsatz vertrauen. Besondere Schwierigkeiten kann es mit Kreditkarten von US-amerikanischen Herausgebern, wie zum Beispiel der American Express geben. Deshalb lautet hier die Empfehlung auf Reiseschecks in US-Dollar, die man sich in kleiner Stückelung auszahlen lassen sollte.

Wer Fragen zu Reisezahlungsmitteln hat, etwa nach der Abrechnung, den Kosten oder dem richtigen Verhalten bei Verlust, sollte sich in der Verbraucherzentrale Sachsen beraten lassen. Dazu gibt es montags, mittwochs und donnerstags zwischen 10.00 und 16.00 Uhr auch telefonische Beratung unter der Nummer 0900-1-797777 (1,24 €/Min).


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link23071A.html