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Beratungsstellen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

12.06.2006
Der Sachse liebt das Reisen sehr …

Verbraucherschützer geben Geldtipps für die Urlaubsreise

Die Sachsen sind ein reiselustiges Völkchen. Viele werden in den nächsten Wochen auch wieder im Ausland ihren Urlaub verbringen. Beliebte Reiseziele liegen dabei nicht nur im „Euroland“, sondern auch in Asien, Afrika oder Amerika. Für diese Reisen stellt sich die Frage nach der passenden Reisekasse.

Die wichtigste Empfehlung der sächsischen Verbraucherschützer lautet: Nicht nur auf ein Reisezahlungsmittel setzen. Wer allein auf die Maestro-Karte (ec-Karte) vertraut, könnte beispielsweise auf Safari in Afrika mangels Geldautomaten Schwierigkeiten bei der Bargeldbeschaffung bekommen. Die sächsischen Verbraucherschützer empfehlen einen Mix aus verschiedenen Reisezahlungsmitteln. Neben Zahlungskarten sollte auch auf Reiseschecks und etwas Bargeld gesetzt werden.

Bei der Kartenauswahl sollte man sich vorab über die Akzeptanz im Reiseland informieren. Beispielsweise werden American-Express-Karten nicht auf Kuba und auch nicht überall in Afrika angenommen. Weltweit akzeptiert werden Reiseschecks, die zudem ein sehr sicheres Reisezahlungsmittel sind. Bei Verlust bieten die Aussteller noch am Reiseort Ersatz. Darüber hinaus können die Schecks nicht allein bei Banken und Wechselstuben zu Bargeld eingetauscht, sondern zunehmend auch direkt zum Bezahlen genutzt werden. Sie werden in der Regel auf Euro oder US-Dollar ausgestellt. Etwas Bargeld gehört schließlich auch in jede Reisekasse. Im Hinblick auf den Umtausch sollte auf die Kaufkraft der Urlaubseuro im Ausland geachtet werden. Diese besagt, ob ein Euro im Ausland mehr oder weniger Wert ist als in Deutschland. Bei Reisen nach Osteuropa, in die Türkei, nach Ägypten oder Thailand lohnt sich der Tausch beispielsweise vor Ort, da man dort für einen Euro bis zu 1,55 Euro bekommen kann.

Der Einsatz von Karten und Schecks ist für den Urlauber grundsätzlich nicht kostenlos. Einen kleinen finanziellen Vorteil haben in diesem Fall Postbankkunden mit Sparbuch. Mit der dazugehörigen Postbank Sparcard kann an Visa-Plus-Geldautomaten weltweit bis zu viermal pro Jahr entgeltfrei Bargeld gezogen werden. Darüber hinaus können bei der Bargeldbeschaffung am Automaten die Kosten nur durch gezieltes Abheben minimiert werden. Mehrmaliges Abheben von Kleinbeträgen wird teuer. Und auf die Nutzung der Kreditkarte sollte hier zu Gunsten der Maestro-Karte eher verzichtet werden.

Wer konkrete Hilfe bei der Zusammenstellung seiner Reisekasse wünscht, kann sich gern bei den sächsischen Verbraucherschützern beraten lassen. Dazu bietet sich montags, mittwochs und donnerstags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr sowie 13.00 und 16.00 Uhr auch die telefonische Beratung unter der Rufnummer 0900-1-79 7777 (1,24 €/Min aus dem deutschen Festnetz) an.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link233692A.html