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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

03.09.2004
Beeren-stark für die Gesundheit
Hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt macht Johannis-, Heidel- und Brombeeren besonders wertvoll

Noch bis Ende September heißt es „Beerenzeit in Deutschland“. Überall auf den Märkten liegen die leckeren roten, violetten oder blauen Früchtchen pflückfrisch zum Verkauf. Weges ihres süß-säuerlichen, fruchtigen Geschmacks und ihres hohen Vitamin- und Mineralstoffgehaltes sind sie sehr beliebt. Daneben enthalten sie vielerlei pflanzliche Inhaltsstoffe, die so genannten sekundären Pflanzenstoffe. Diese stärken das Immunsystem und können vorbeugend gegen Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken.

Die schwarze Johannisbeere enthält den höchsten Vitamin-C-Gehalt unter den Beeren. Ihr Saft soll bei Heiserkeit Linderung verschaffen. Das Farbspektrum von Stachelbeeren reicht von grün oder goldgelb bis rot. Die Fruchtsäuren wirken appetitanregend und verdauungsfördernd. Als Delikatesse unter den Früchten gelten die Heidelbeeren, auch als Blau- oder Schwarzbeeren bekannt. Sie sind reich an Vitamin C, wirken entwässernd und helfen, den Cholesterin- und den Blutfettspiegel zu senken. Getrocknete Heidelbeeren sind ein gutes Volksheilmittel gegen Durchfallerkrankungen, besonders bei Kindern. Beim Gehalt an Magnesium und Eisen sind besonders die Brombeeren den anderen Obstarten überlegen. Im Vergleich zu den anderen Beerenfrüchten weisen sie auch den höchsten Betacarotin- und Vitamin-E-Gehalt auf.

Beeren sind sehr druckempfindlich, beim Einkauf sollte man daher auf pralle Früchte und trockene Schalen achten. Am besten werden die Beeren gleich nach der Ernte oder nach dem Einkauf verzehrt oder verarbeitet, da der typisch süß-säuerliche Geschmack der Beeren nur für kurze Zeit erhalten bleibt. Ungewaschen können die Beeren im Kühlschrank ein bis zwei Tage im Obst- und Gemüsefach aufbewahrt werden.

Doch Vorsicht ist geboten beim Beerenpflücken in den heimischen Wäldern. Selbst gesammelte Wildbeeren nie ungewaschen essen, sondern immer vor dem Verzehr gründlich abwaschen, da sie mit den Eiern des gefährlichen Fuchsbandwurms behaftet sein können. Durch Erhitzen der Früchte bei mindestens 70°C wie beim Einkochen werden die Wurmeier jedoch zerstört.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link23753A.html