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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

28.10.2004
Kaffeefahrt zum Insolvenzverwalter
Verbraucherschützer: Von neuer Masche nicht täuschen lassen

So wie der 62-jährige Siegfried aus Hoyerswerda bekamen in diesen Tagen nicht nur viele Sachsen unverhofft Post vom Insolvenzverwalter Norbert Schulz aus Brandenburg. Die gute Nachricht: Er hätte bei einer Fa. MTF-Europazentrale, die jetzt aufgelöst werden müsse, ein Guthaben von 298 Euro, das er am 3. November 2004 beim Verwalter Schulz abholen könne. Die schlechte Nachricht: Der Hoyerswerdaer muss dazu offensichtlich eine Kaffeefahrt nach Unbekannt buchen.

Davon haben ihm die sächsischen Verbraucherschützer lieber abgeraten. Schließlich endet so eine Werbeverkaufsveranstaltung für viele Ausflügler oft mit einem ungewollten Kaufvertrag über Produkte, die man eigentlich nicht braucht und die viel zu teuer bezahlt wurden. Und von dem versprochenen Guthaben, wie auch den Geschenken – Fernseher kostenlos für alle Gäste, reichhaltiges, leckeres Frühstücksbuffet, hochwertige Küchenmaschine, 26-teiliges Bistrobesteck – bleibt meist nur Enttäuschung übrig.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link24481A.html