Verbraucherzentrale Sachsen sucht Beispielfamilien für umfassende Beratungen zu Sparmöglichkeiten
„Aus fremden Taschen ist gut zahlen“, sagt der Volksmund. Schließlich muss jeder Bürger ab Januar 2007 mit der Mehrwertsteuererhöhung über 300 Euro pro Jahr mehr locker machen, um Löcher in den öffentlichen Haushalten mit stopfen zu helfen. Statt Verzicht auf Urlaub oder anderen „Luxus“, wie einige Politiker empfehlen, hat die Verbraucherzentrale Sachsen einen besseren Vorschlag, um dieses Minus auszugleichen.
Mit ihrer Aktion „Mehr Wert anSteuern“ werden in den Beratungseinrichtungen Auerbach, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau jetzt Beispielfamilien gesucht, deren finanzielle Situation auf Herz und Nieren geprüft werden soll, um erhebliche Sparmöglichkeiten auszuloten. „Unsere Absicht ist dabei, den Interessierten mit einer zielgenauen und umfassenden Beratung beispielsweise bei der Wahl der richtigen Versicherungen, beim Stromsparen und Heizen, bei Verträgen mit Telekommunikationsanbietern, bei der Wahl der richtigen Altersvorsorge oder bei Fragen zur kostensparenden und gesunden Ernährung so unter die Arme zu greifen, dass die kommenden finanziellen Belastungen aufgefangen werden können“, sagt Renate Janeczek von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Wer sich an der Aktion der sächsischen Verbraucherschützer beteiligen möchte, findet in den Beratungseinrichtungen Auerbach, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau sowie auf der Homepage unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de einen Fragebogen, der entsprechend ausgefüllt den genannten Beratungseinrichtungen wieder zugehen soll. Dort fällt dann die Entscheidung, welche Beispielfamilie – exemplarisch für viele andere Haushalte – eine kostenlose Rundum-Beratung zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten erhält.
„Wir gehen davon aus, dass in vielen Familien noch Sparmöglichkeiten schlummern, die durchaus mehr Wert bringen können, trotz Mehrwertsteuererhöhung“; ermuntert Janeczek interessierte Sachsen zur Teilnahme an dieser Aktion.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
