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Beratungsstellen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

25.01.2007
Schädlinge in Rechnungen von 1&1

Verbraucherschützer: Keinesfalls verdächtige Anhänge öffnen

„Die Katze lässt das Mausen nicht“, sagt der Volksmund, denn schon wieder streckt sie mit gefälschten Rechnungen im Internet ihre Krallen aus. Nach Tausenden so genannter GEZ-Rechnungen in den letzten Tagen, fragen Ratsuchende bei der Verbraucherzentrale Sachsen jetzt nach Zahlungsaufforderungen, die angeblich von der 1&1 Internet AG mit Sitz in 56410 Montabaur kommen sollen.

In diesen Rechnungen, die per Mail verschickt werden, geht es um einen Betrag von 109,99 € für den Monat Januar, den sich viele Empfänger nicht erklären können. Der Aufforderung „Ihre Rechnung finden Sie als Anhang im PDF-EXE Format“ sollte man auf keinen Fall folgen. Die 1&1 Internet AG spricht selbst von einem neuen Schädling, der nur zum Teil von aktueller Virensoftware erkannt wird.

Die Verbraucherzentrale Sachsen empfiehlt generell, verdächtige Datei-Anhänge wie ZIP oder EXE nicht voreilig zu öffnen. Es kann durchaus passieren, dass sich beim Starten ein Trojaner installiert, der möglicherweise weitere Dateien nachlädt, die beim Nutzer erheblichen Ärger verursachen.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link294172A.html