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Beratungsstellen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

09.01.2007
Schwarzwälder Schinken aus Dänemark

Herkunftsangaben auf Lebensmitteln oft lückenhaft und missverständlich

Verbraucherzentrale Sachsen startet Umfrage

Zwei von drei Verbrauchern möchten beim Einkauf etwas über die Herkunft der Lebensmittel erfahren. Oft sind die Aussagen auf den Produkten aber unklar.
Schwarzwälder Schinken muss nicht aus dem Schwarzwald kommen. Die Schweine können z.B. aus den Niederlanden stammen und die Schinken werden nur zum Räuchern in den Schwarzwald gefahren.
Beim Allgäuer Emmentaler hingegen dürfen die Milcherzeugung, Herstellung und Verarbeitung des Käses nur in bestimmten Landkreisen der Allgäuer Alpen erfolgen.
Woher die Ananas im Supermarkt stammt, erfährt der interessierte Käufer nicht immer, denn eine Herkunftsangabe ist für diese Obstart nicht vorgeschrieben.

Die Verbraucherzentrale Sachsen setzt sich beim Gesetzgeber für mehr Transparenz bei der Herkunftskennzeichnung ein. „Dem ‚Kennzeichnungswirrwarr’ muss ein Ende gesetzt werden“, fordert Uta Viertel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Daher bieten wir Ratsuchenden die Möglichkeit, unter www. verbraucherzentrale.de oder mit dem Faltblatt ‚Lebensmittel aus aller Welt’ ihrer Forderung nach einer besseren Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln Ausdruck zu verleihen“. Interessierte können sich bis zum 31. März 2007 bei den Ernährungsberaterinnen der Verbraucherzentrale Sachsen und im Internet an der Umfrage beteiligen.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen e.V., Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/link300102A.html