Kochen mit Deckel spart dreimal mehr Strom
Wenn es ums Geld geht, ist jeder bereit, Energie einzusparen. „Dazu muss man allerdings wissen, wo die Stromfresser im Haushalt sind“, sagt Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen.
Hilfreich ist die Kenntnis, was eine Kilowattstunde (kWh) Strom energetisch bedeutet und welche Arbeit man damit verrichten kann.
Mit einer Kilowattstunde Strom, die rund 20 Cent kostet, kann man eine Glühlampe von 40 Watt rund 25 Stunden lang betreiben. Dagegen ist bei einem Staubsauger mit einer Leistung von 1000 W diese Energiemenge bereits in einer Stunde verbraucht. Auf einem Elektroherd reicht eine kWh (2000-Watt-Herdplatte) gerade mal eine knappe halbe Stunde. In dieser Zeit ist ein Braten oft noch nicht einmal gar.
„Gerade beim Kochen lässt sich manches sparen“, sagt der Energieexperte. „Wenn man nicht rechtzeitig die Energiezufuhr am Elektroherd drosselt und mit geeigneten, den Herdplattendurchmessern angepassten Töpfen kocht, wird Energie verschwendet“. Nur der richtige Deckel zum Topf verhindert, dass dreimal mehr Strom verbraucht wird.
Bei langen Garzeiten ist der Einsatz eines Schnellkochtopfes, wo unter erhöhtem Druck höhere Temperaturen und damit geringere Garzeiten ereicht werden, ohnehin sinnvoller.
Aber auch bei Vorgängen, die nur wenig Energie benötigen, kann man die Energieeffizienz noch toppen, wie z.B. bei der Beleuchtung. Wird die 40-Watt-Glühlampe durch eine Energiesparlampe von 9 Watt ersetzt, erhält man die gleiche Helligkeit, kann aber die Lampe fünfmal länger, also 125 Stunden in Betrieb nehmen, ehe eine Kilowattstunde verbraucht ist.
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