Küchenkräuter richtig eingesetzt
Küchenkräuter sind im Sommer in großer Vielfalt auf dem Markt. Ihre Frische erkennt man an den saftig grünen, festen Blättern und Stängeln und auch am aromatischen Geruch. Zu Hause gehören frische Kräuter in das Gemüsefach des Kühlschrankes. Leicht befeuchtet in einem Gefrierbeutel oder in unbedrucktes Papier eingeschlagen bleiben sie wenige Tage haltbar.
Kräuter werden am besten erst vor dem Gebrauch gewaschen und klein geschnitten, da sie frisch gehackt am besten riechen und schmecken. Die Kunst liegt dann darin, das richtige Kraut gut dosiert an das richtige Gericht zu geben. So passt beispielsweise Majoran nicht zu Geflügelfleisch, während Thymian und Beifuß gute Ergänzungen sind.
Kräuter aus dem eigenen Garten lassen sich gut konservieren, indem man sie portionsweise einfriert, sie in Öl einlegt oder trocknet. Küchenkräuter verlieren jedoch bei jeder Konservierung mehr oder weniger an Würzkraft.
Die Verbraucherzentrale gibt an der Telefonhotline Auskunft über Kräuter in der Küche. Unter der Nummer 0180-5-791352 (0,14 € pro Minute) werden jeweils montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr Fragen zu den Einsatzmöglichkeiten der Kräuter, welche Pflanzenteile sich zum Würzen eignen und zur Aufbewahrung beantwortet.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
