Allerdings lassen sich Bedeutung und Wirkung der ärztlichen Extras nur schwer beurteilen. Patienten und Patientinnen stehen diesem scheinbar nützlichen Service oft ziemlich hilflos gegenüber. Was manche Arztpraxen im Einzelnen als IGe-Leistungen anbieten und wie Sie Patientinnen und Patienten mit dem Angebot umgehen sollten, zeigen wir im Folgenden kurz auf und geben Ihnen hilfreiche Tipps für den Umgang mit IGeL. Wissenschaftlich oft kaum erforscht
Hinter IGeL verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zur Diagnose- und Behandlung sowie eine Reihe vermeintlich gesundheitsfördernder Offerten. Eine exakte Liste, die Aufschluss über das gesamte Spektrum gibt, existiert jedoch nicht. Manche dieser Angebote sind wissenschaftlich kaum erforscht oder sogar von unabhängigen Instituten als nicht sinnvoll beurteilt worden. Jeder Arzt kann Zusatzleistungen anbieten, die er entweder selbst entwickelt oder von Firmen übernommen hat, die sich auf IGeL spezialisiert haben. Da die Palette breit gefächert und unübersichtlich ist, bietet sich Patientinnen und Patienten kaum eine Chance, den medizinischen Nutzen sowie Qualität und Preis der Angebote zu überprüfen bzw. miteinander zu vergleichen.
Diese und die Verbraucherinformationen auf den nachfolgenden Seiten wurden im Rahmen des Projekts Markttransparenz im Gesundheitswesen”, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, erstellt.

