Auf www.pestizidwissen.de informieren Verbraucherzentralen zu Pflanzenschutz und Rückständen in Lebensmitteln
"Weintrauben in Deutschland besonders stark belastet", so lautete es unlängst in der Presse. Solche Überschriften sind zwar vorrangig an die Überwachungsbehörden und Verantwortlichen im Handel gerichtet, verunsichern die Verbraucher aber gleichermaßen. Welche Konsequenzen sollen sie daraus ziehen und wie können Sie eine hohe Pestizidaufnahme für sich und ihre Familie verhindern? Mehr Wissen über Pestizide, ihren Einsatz in der Landwirtschaft sowie ihre gesundheitlichen Auswirkungen hilft hier, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich gesundheitsbewusst zu verhalten.
Deshalb bieten die Verbraucherzentralen auf ihren Internetseiten den Verbrauchern sowie Multiplikatoren sachliche und fundiert aufbereitete Informationen zum Thema Pflanzenschutz und Rückstände in Lebensmitteln an. Diese sind bei der Verbraucherzentrale Sachsen unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de und dort unter dem Menüpunkt Ernährung/Belastung von Lebensmitteln zu finden oder unter dem Quicklink www.pestizidwissen.de.
Fünf Rubriken führen die Nutzer durch das Themenfeld Pflanzenschutz, angefangen vom Einsatz in der Landwirtschaft und im Gartenbau bis hin zu Empfehlungen für das eigene Verhalten. Das Kernstück der Seite ist die Rubrik "Rückstände". Leser finden hier Angaben darüber, welches Obst und Gemüse wenig Rückstände enthält, welche Produkte häufig belastet sind und warum. Unter dem Menüpunkt "Risikobewertung" wird zum Beispiel erklärt, wie kritisch es zu werten ist, wenn ein Lebensmittel gleich Rückstände von mehreren Pflanzenschutzmitteln enthält. Die Arbeit der Lebensmittelüberwachungsbehörden wird ebenso dargestellt wie die Initiativen zur Verringerung der Rückstände.
Interessierten Verbrauchern steht mit diesem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten neuen Angebot der Verbraucherzentralen ein komplexes Nachschlagewerk zur Verfügung, das ihnen eine begründete Meinungsbildung und gute Kaufentscheidungen ermöglicht.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

