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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen
28.05.2010
Wie sicher ist mein Geld?
Nachdem die Bundesbürger mit Ausbruch der Finanzmarktkrise Ende 2008 die erste große Verunsicherung bezüglich ihres Ersparten durchleben mussten, folgt dieser Tage die Fortsetzung mit der Euro-Krise. Wie sicher ist mein Geld?, lautet die allgemeine Frage, die sich konkret noch in viele Teilfragen gliedert.
Wer seine laufenden Verträge diesbezüglich auf ihre Sicherheit überprüfen lassen möchte, kann sich an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden. Im Rahmen dieses Geldanlage-Checks erhalten Verbraucher einen Ordner, in welchem künftig nicht nur die eigenen Unterlagen übersichtlich einsortiert werden können, sondern der auch viele nützliche Informationen rund um das Thema Geldanlage enthält.
Verbraucher haben in die unterschiedlichsten Geldanlageprodukte investiert. Häufig wird derzeit Tages- und Festgeld bei in- und ausländischen Banken gehalten, aber auch in Sparbriefe eingezahlt. Viele stecken ihr Geld ebenso in Lebens- und Rentenversicherungen, investieren in Immobilien, Fonds oder auch Aktien und Zertifikate. Schließlich haben sich nicht wenige Verbraucher mit Beteiligungen an Unternehmen auch auf den Grauen, also nicht staatlich überwachten, Kapitalmarkt gewagt. Jedes dieser Produkte trägt in sich ein mehr oder weniger hohes Verlustrisiko, über das sich viele Verbraucher konkret nicht im Klaren sind.
Bei der Verbraucherzentrale Sachsen kann man sich informieren lassen, ob die Geldanlage der Einlagensicherung unterliegt und welchen Schutz diese bietet. So lässt sich beispielsweise die Frage klären, ob Tagesgeld bei einer spanischen Bank, die hierzulande tätig ist, Verlustrisiken ausgesetzt ist. Wer wissen will, ob das Geld in seiner deutschen oder auch britischen Lebensversicherung im Fall der Insolvenz des Versicherers verloren gehen kann, wird ebenso eine fachkundige Auskunft erhalten. Und zur Sicherheit von Fondsvermögen – bei einer Pleite der Bank oder Kapitalanlagegesellschaft – gibt es ebenfalls dienliche Informationen. Wie es um Bundeswertpapiere oder andere Staatsanleihen steht, kann in der persönlichen Beratung ebenso besprochen werden. Verbraucher werden vielfach erkennen, dass die verschiedenen Sicherungsmechanismen aktuell keinen Grund zur Panik geben. Dort jedoch wo Verbraucher – möglicherweise unbewusst - hohe Verlustrisiken eingegangen sind, kann über Lösungsmöglichkeiten gesprochen werden.
Persönliche Beratungstermine können montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0180 - 5 - 79 7777 (Festnetzpreis 14 Cent/Min.; Mobilfunkpreis maximal 42 Cent/Min) vereinbart werden.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

