Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen in 50 Städten und Gemeinden
Jetzt ist die richtige Zeit, um sich auf die nächste Heizperiode vorzubereiten und seine Heizungsanlage auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Energiekosten steigen weiter, und wenn die Heizung top ist, spart das nicht nur Brennstoffkosten, sondern schont auch die Umwelt.
"Alte Heizkessel sollten ausgetauscht werden, denn moderne Heizungsanlagen verbrauchen bis zu 40 Prozent weniger Energie", informiert Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. "Besonders vorteilhaft sind Brennwertgeräte. Sie arbeiten mit hohem Wirkungsgrad und nutzen die Wärme des Abgases."
Auch die Pflege und Wartung der Heizungsanlage ist unerlässlich. Mangelnde Wartung führt zu Energieverlusten. So kann z. B. eine Rußschicht von 1 mm an den Wärmeübertragungsflächen des Brennraumes den Brennstoffbedarf um bis zu 20 Prozent erhöhen. Neben dem höheren Brennstoffverbrauch tritt am Brenner ein höherer Verschleiß auf, was die Lebensdauer reduziert.
Beim Lüften der Wohnung sollte auf das Dauerlüften mit gekippten Fenstern verzichtet werden. Besser mehrmals am Tag Stoßlüften. Dabei die Thermostatventile schließen.
Wenn diese Hinweise beachtet werden, lassen sich mehrere hundert Euro pro Jahr sparen.
Ratsuchende können bei der Verbraucherzentrale Sachsen eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Beratungstermine können Montag bis Freitag von 9 – 16 Uhr unter 0180-5-797777 vereinbart werden (Festnetzpreis 14 Cent/Min.; Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Min.). Die persönliche Energieberatung wird derzeit an 50 Standorten in Sachsen angeboten. Für die vom Bundesministerium geförderte Energieberatung wird eine Eigenbeteiligung von 5 Euro pro halbe Stunde erhoben. Eine Übersicht aller Beratungsstandorte ist unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de abrufbar.
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