Signalwert für die Acrylamidbelastung von Lebensmitteln
Die Signalwerte werden jährlich neu ermittelt, um festzustellen, ob die Acrylamidbelastung in den Warengruppen gestiegen oder gesunken ist. Sie stellen keinen Grenzwert dar, sondern sind ein Orientierungswert innerhalb des Minimierungskonzepts. Dazu ermittelt man zehn Prozent der Erzeugnisse einer Warengruppe, die am stärksten belastet sind. Der niedrigste Wert davon ist der Signalwert und darf bei maximal 1000 Mikrogramm je Kilogramm (µg/kg) liegen. Überschreitet ein Hersteller diesen Wert, wird er aufgefordert, den Acrylamidgehalt - beispielsweise durch Veränderungen in der Produktion - zu verringern. Auf diese Art und Weise soll die Acrylamidbelastung kontinuierlich gesenkt werden.