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Tag der Pflege in der Zentralbibliothek Dresden

Wie haben Sie eigentlich für Ihren Ernstfall oder den ihrer Angehörigen vorgesorgt? Gut, vermutlich ist das nicht der eleganteste Gesprächseinstieg. Über die Themen Pflege und Vorsorge spricht schließlich niemand gern. Schon gar nicht, bevor es wirklich notwendig ist. Doch egal ob Jung oder Alt: Es kann schneller relevant werden als einem lieb ist. Umso mehr gilt: Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.

Egal ob Pflegegrade, Heim- und Betreuungsverträge, Patientenverfügungen, Vorsorge-Bürokratie oder Pflegekosten und -versicherungen: Unsere Fachexperten unterstützen Sie dabei mit wertvollen Tipps im Kampf durch den Bürokratie-Dschungel und haben dazu starke Partner im Boot, um Sie für den Ernstfall zu wappnen.
10:00 Uhr
- 16:00 Uhr
Dresden
Veranstaltungsort:
Zentralbibliothek Dresden,
Schloßstraße
2,01067 Dresden

Alle Vorträge finden im Veranstaltungsraum im 1. OG statt. In der Leselounge im 2. OG gibt es zudem eine Infomeile mit zahlreichen Partnern aus dem Bereich Alter, Pflege und Vorsorge.

Unsere Partner: Diakonie Dresden, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Notarkammer Sachsen, Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz,  Sozialamt Dresden, Städtische Bibliotheken Dresden, Technische Universität Dresden, Koordinierungsstelle für Alltagsbegleitung, Nachbarschaftshilfe und Angebote zur Unterstützung im Alltag

  • 10:00 UHR: ERÖFFNUNG & IMPULS: ALTER, PFLEGE UND VORSORGE IN SACHSEN
    Mit Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, und Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen
     
  • 10:30 BIS 11:30 UHR: PATIENTENVERFÜGUNG & VORSORGEVOLLMACHT: WIE SICHERE ICH MICH FÜR DEN ERNSTFALL AB?
    Mit Susann Sperling, Verbraucherzentrale Sachsen

    Schicksalsschläge können jeden treffen, vollkommen unerwartet. Ein Unfall, eine plötzliche Krankheit oder Pflegebedürftigkeit – auf einmal ist es vielleicht notwendig, dass andere Personen Entscheidungen für einen selbst treffen sollen oder müssen. Wie im Vorfeld hierfür Festlegungen getroffen werden, was es bei Formularen zu beachten gibt und welche Stolpersteine dabei auftreten können, wird in diesem Vortrag thematisiert.
     
  • 11:30 BIS 12:30 UHR: ERBE REGELN, FEHLER VERMEIDEN – IRRTÜMER, FALLEN, TIPPS RUND UMS TESTAMENT
    Mit Notar Dr. Joachim Püls, Präsident der Notarkammer Sachsen

    Wer ein Testament errichten will, steht schnell vor einer Fülle von Fragen. Zwar lässt der Gesetzgeber jedem die freie Wahl, ob er sein Testament selbst schreibt oder einen Notar hinzuzieht. Die Erstellung eines Testaments ist jedoch nicht ohne Tücken. Erbrecht ist ein schwieriges Rechtsgebiet und bei über 400 erbrechtlichen Bestimmungen verliert man schnell die Übersicht. Für viele erbrechtliche Begriffe gibt es im Alltag und im Recht ein unterschiedliches Verständnis, sodass schnell Unklarheiten entstehen. Will man jedoch Streit nach dem Tod vermeiden, muss das Testament eindeutig und juristisch korrekt formuliert sein.
     
  • 12:30 BIS 13:30 UHR: PFLEGEBEGUTACHTUNG DURCH DEN MDK NACH UMSETZUNG DES 2. PFLEGESTÄRKUNGSGESETZES
    Mit Johannes Gärtner, Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK)

    Lange wurde auf die Umstellung der Definition von Pflegebedürftigkeit im 11. Sozialgesetzbuch hingearbeitet, seit 2017 gilt nun das Maß der Selbständigkeit statt wie bisher der Umfang der notwendigen Hilfen. Welche Auswirkungen hat diese Änderung im Einzelnen für die Antragsteller und wie wird die Bemessung möglicher Leistungen nun vorgenommen? Wie kann das der Laie verstehen, ist nun alles ganz anders oder doch nur fachliche Makulatur? Eine Übersicht von Seiten des MDK Sachsen.
     
  • 13:30 BIS 14:30 UHR POLITIK MACHT PFLEGE      
    Mit Impulsvorträgen von MdL Horst Wehner (DIE LINKE), MdL Dagmar Neukirch (SPD) und MdL Oliver Wehner (CDU)
     
  • 14:30 BIS 15:15 UHR: PFLEGEANGEBOTE & WOHNFORMEN IM ALTER: DIE RICHTIGE VERSORGUNG FINDEN
    Mit Prof. Dr. Kathrin Engel, Diakonie Dresden

    Wann kann man Pflegeangebote in Anspruch nehmen? Vom niedrigschwelligen Angebot bis zur vollstationären Pflege: Welche Merkmale und Eignung haben verschiedene Angebote?Welche ambulanten, betreuten, teil- und vollstationären Pflegeangebote gibt es? Und wo bekommen Angehörige die passende Beratung?
     
  • 15:15 BIS 16:00 UHR: PFLEGEKOSTEN: WAS ZAHLT DIE PFLEGEKASSE UND WIE KANN ICH PRIVAT VORSORGEN?
    Mit Kerstin Reinsperger und Susann Sperling, Verbraucherzentrale Sachsen

    Auf pflegerische Unterstützung und Hilfe im Alltag angewiesen zu sein, ist in vielerlei Hinsicht nicht leicht. Hinzu kommt die Sorge, wie die Pflege einmal finanziert werden soll. In der Informationsveranstaltung werden die gesetzlichen Pflegeleistungen dargestellt und die Frage geklärt, ob und wie mit einer privaten Pflegezusatzversicherung die finanziellen Belastungen für eine später vielleicht notwendige Pflege reduziert werden können.
     

Der Tag der Pflege ist für alle Interessierten kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tag der Pflege Dresden

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.