Verbraucherzentrale kommt nach Hause

Pressemitteilung vom

Mit dem neuen Angebot der aufsuchenden Beratung schließt die Verbraucherzentrale in Auerbach eine Lücke zum Bürger <br/>
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Unabhängige Verbraucherberatung durch Experten direkt zu Hause auf dem Sofa, im Seniorenheim oder in einem Café um die Ecke – bisher undenkbar. Seit 1. Juni 2016 bietet die Verbraucherzentrale in Auerbach insbesondere für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität Beratung an einem für sie günstigen Ort.

"Mit dem neuen Angebot der aufsuchenden Beratung trifft die Verbraucherzentrale in Auerbach den Nerv der Zeit", freut sich der Wahlkreisabgeordnete Sören Voigt. "Die Infrastruktur ist für Menschen im ländlichen Raum, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, tagtäglich eine Herausforderung. Das Engagement der Verbraucherzentrale mit dem neuen Angebot vor Ort sind ein echter Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger des Vogtlandes", so Voigt weiter. Wer bisher den Weg mit dem Bus in die Verbraucherzentrale in Auerbach gescheut hat oder erst in größter Not den vielleicht beschwerlichen Weg auf sich genommen hat, kann nun die zusätzlich geschaffene Offerte nutzen. Im Rahmen einer Erstberatung kommt die neue Mitarbeiterin, Sabine Kraus, für 30 Euro in Privathaushalte oder andere geeignete Orte im Vogtland und den angrenzenden Orten. Egal ob der Handwerker nicht die erwünschten Leistungen erbracht hat, der Händler die Gewährleistung verweigert oder das Geschäft an der Haustür ein Flop war, die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale können nun auch nach Hause kommen. Auch bei komplexen Streitigkeiten helfen die Experten weiter und nehmen im Rahmen der Rechtsbesorgung für Verbraucher Kontakt mit dem Anbieter auf und vertreten sie außergerichtlich.

In der täglichen Arbeitspraxis hat sich in der sehr gut vernetzten und stark frequentierten Beratungsstelle in Auerbach gezeigt, dass der Bedarf für aufsuchende Beratung hoch ist. Zahlreiche Verbraucher schilderten in der Vergangenheit dass sie es nicht schafften in die Beratungsstelle zu kommen. "Diesem Bedarf wollen wir jetzt in einer Pilotphase bis Ende des Jahres gerecht werden", erklärt Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen. Nach der Evaluierung und einem Zwischenfazit, wie gut die aufsuchende Beratung in der Region verankert werden konnte, wird entschieden, wie es weitergeht. "Perspektivisch kann ich mir auch in anderen Regionen das Konzept der aufsuchenden Beratung sehr gut vorstellen. Dieser Wunsch muss dann aber auch von der Politik mitgetragen werden. Denn ohne zusätzliche Mittel wäre eine Ausweitung allerdings nicht möglich", erklärt Eichhorst weiter.

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