Angebliches Inkassobüro droht mit Zwangsvollstreckung

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale Sachsen gibt Tipps zum Umgang mit unberechtigen Inkasso-Forderungen.
Buchstabenwürfel schreiben Betrug auf viele Geldscheine

Verbraucher sollten nicht vorschnell zahlen

Off

Eine Firma Forderungsmanagement Inkasso aus Köln sendet derzeit Schreiben ins Vogtland, die Angst und Zweifel auslösen sollen. Unter der Überschrift „1. Mahnung – Sammelklagen – Ankündigung Zwangsvollstreckung droht“ wird mitgeteilt, dass sich in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Klagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gehäuft haben. Gleichzeitig wird eine Forderung von 280,00 € geltend gemacht, die innerhalb von drei Tagen  zu überweisen wäre.

Verbraucher sollten sich das Schreiben genau ansehen, denn der Betrag soll nach Belgien überwiesen werden und auf jeden der vorliegenden Schreiben gleichen sich das Aktenzeichen und die vermeintliche Forderungssumme.

Die Drohungen, dass ein Gerichtsvollzieher eingeschaltet wird oder gar eine Zwangsvollstreckung und die Pfändung zukünftiger Rentenansprüche droht, kann man getrost unbeachtet lassen, denn solche Maßnahmen sind beispielweise nur bei Vorliegen eines Vollstreckungstitels möglich. Unter gar keinen Umständen sollte man sich verunsichern lassen und sich Rat und Hilfe bei der Verbraucherzentrale Auerbach, Plauensche Str. 7 einholen. Terminvereinbarungen sind auch online unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Eine Frau befragt einen älteren Herrn und hält ein Klemmbrett mit Unterlagen in der Hand

Wie können Sie sich gegenüber dem Pflegedienst verhalten?

Bei der ambulanten Pflege sind pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen häufig auf die Unterstützung eines Pflegedienstes angewiesen. Die Verbraucherzentralen geben Antworten auf typische Fragen zu ambulanten Pflegeverträgen.
Hand hält rote BahnCard 25

Nach Klage der Verbraucherzentrale: Kündigungsfrist für BahnCard verkürzt

Ab sofort können Kund:innen ihre BahnCard statt sechs Wochen vier Wochen vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen. Die Verbraucherzentrale Thüringen hatte die DB Fernverkehr AG wegen unzulässiger Kündigungsfristen verklagt. Dennoch will sie auch jetzt noch weiter klagen, denn dies sei nur ein Teilerfolg.

Urteil gegen Amazon: Gekauft ist gekauft

Amazon darf Kunden nach einer Kontosperrung nicht den Zugriff auf erworbene E-Books, Filme, Hörbücher und Musik verwehren. Wir helfen Betroffenen mit einem Musterbrief.