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Checkliste: Wie können Sie Energie sparen und Schimmel vermeiden?

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In jedem Land sind die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Energie unterschiedlich. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über das, was auch Menschen, die schon lange in Deutschland wohnen, immer wieder fragen.
Schimmelflecken an Wohnungswand
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Wie können Sie Warmwasser sparen?

5 Minuten täglich Duschen kosten im Jahr für eine Person mehr als 250 Euro, wenn Sie Ihr Wasser mit Strom erwärmen, also mit einem Durchlauferhitzer warm machen müssen.

Wird ihr Wasser zentral erwärmt, also über die Gas- oder Ölheizung, dann kostet das nur 80 Euro, das sind 170 Euro weniger Energiekosten.

Sparen Sie warmes Wasser: Duschen verbraucht weniger als Baden!

Wie können Sie Strom sparen?

Durch Ihr Verhalten und den Einsatz energieeffizienter Geräte können Sie Strom sparen.

Ist Ihr Kühl- oder Gefriergerät älter als 15 Jahre, messen Sie den Stromverbrauch und prüfen, wie viel Strom Sie mit einem neuen Gerät einsparen können.

Achten Sie beim Neukauf auf das Energielabel und einen geringen Stromverbrauch.

Waschmaschine: Nutzen Sie häufig das Eco-Sparprogramm und wählen Sie niedrige Temperaturen. Verwenden Sie zudem keinen Wäschetrockner, wenn Trockenräume zur Verfügung stehen.

Schalten Sie Geräte konsequent ab, wenn sie nicht gebraucht werden (z.B. Computer, Fernseher, Spielkonsole): abschaltbare Steckerleisten verwenden.

Keine zusätzlichen Heizgeräte verwenden. Fest eingebaute Heizstrahler nur sparsam verwenden.

Wie heizen und lüften Sie richtig?  (In der kalten Jahreszeit)

Wohnräume auf 19 bis 21 Grad Celsius heizen: an der Heizung rund Thermostatstufe 3. Mit Stufe 5 geht es nicht schneller, aber Sie verschwenden Energie.

Türen zu kühleren Räumen schließen, diese aber nicht ganz auskühlen lassen. Auf mindestens 16 Grad Celsius beheizen und ebenfalls regelmäßig lüften.

Mindestens 3 Mal am Tag rund 5 bis 10 Minuten Fenster voll öffnen. Bei unter 0 Grad Celsius °C Außentemperatur reichen 3 bis 5 Minuten.

Heizkörper an Fenstern beim Lüften zudrehen.

Gekippte Fenster möglichst vermeiden: Dabei dauert der Lüftungseffekt länger. Es droht Auskühlung, wenn Fenster zu lange offen bleiben.

Heizkörper und Thermostate nicht verdecken, etwa durch Möbel oder Gardinen.

Temperatur nachts und bei langer Abwesenheit absenken, aber Heizung nicht ganz abdrehen.

Wie können Sie Schimmel vermeiden?

In Küche, Bad und Schlafräumen fällt viel Feuchtigkeit an. Deshalb immer gleich nach dem Aufstehen, Kochen, Baden oder Duschen lüften.

Luftfeuchte kann mit Thermo-Hygrometer kontrolliert werden (ab 10 Euro): oberhalb von 50 Prozent in Raummitte besteht Schimmelgefahr.

Möbel mit 5 bis 10 Zentimeter Abstand von der kalten Außenwand stellen.

Achtung: Bei Wohnungen im Keller und Souterrain: Im Sommer tagsüber die Fenster meist geschlossen halten. Nur lüften, wenn die Außenluft trockener ist als die Innenluft. Das ist meist am kühleren Abend oder in den Nachtstunden der Fall. Klappt das nicht, muss ein Lüftungsgerät das übernehmen.

Sie sind unsicher?

Lassen Sie sich von den unabhängigen Energie-Expert:innen der Verbraucherzentrale beraten.
Das kostet Sie nur wenig bzw. nichts , wenn Sie Unterstützung vom Sozialamt oder vom Job-Center bekommen.

Kontakt: 0800-809 802 400, www.verbraucherzentrale-energieberatung.de