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Kinderlebensmittel: Werbung braucht strengere Regeln

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Lebensmittel, deren Aufmachung sich direkt an Kinder richtet, sind weit verbreitet. Wer hier eine besonders große Sorgfalt bezüglich der Nährwertzusammensetzung vermutet, liegt in der Regel falsch. Viele dieser Lebensmittel sind meist besonders zucker- und energiereich.  15 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind übergewichtig und rund 6 Prozent fettleibig.

Ein Kind isst ein Eis aus einem Hörnchen
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1. Die Verbraucherzentrale Sachsen fordert ein Werbungverbot für Lebensmittel, die für Kinder vermarktet werden und nicht den Nährwertkriterien der WHO entsprechen.
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2. Außerdem sollten Unternehmen, die diese Produkte herstellen, keinen Zutritt in Kindertagesstätten und Schulen bekommen.
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3. Zudem ist eine flächendeckende Bildung von Kindern und Jugendlichen, Lehrern und Eltern zu Werbung und Marketingstrategien von Unternehmen unerlässlich.
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Übergewicht führt zur sozialen, psychologischen und physiologischen Nachteilen: Betroffene sind anfälliger für Krankheiten und sterben früher. Die im Rahmen eines EU-Pledges erfolgte freiwillige Selbstverpflichtung von 19 Unternehmen, keine Werbung für Lebensmittel mit ungünstigen Nährwertprofilen an Kinder unter 12 Jahre zu richten, zeigt, falls überhaupt, nur marginalen Erfolg.

Für Verbote von Werbung für ungesunde Lebensmittel an Kinder

Die Bildungsarbeit zur gesunderhaltenden Ernährungsweise wird durch ein hohes Werbebudget der Unternehmen und die Aufmachung der an Kinder gerichteten, letztlich aber ungünstig zusammengesetzten Lebensmittel unterlaufen.


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