Sterbegeldversicherung: Häufig ein Renditegrab

Pressemitteilung vom

Präventiver Vertragscheck beugt finanziellen Verlusten vor

Fachmann berät zum Thema Versicherungen

Versicherungsberatung

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Ein klassisches Thema der Senioren – so auch bei der Verbraucherzentrale in Hoyerswerda. Wenn die einfühlsamen Werbebeilagen Entlastung für die Angehörigen versprechen oder die Versicherungsvertreter den sofortigen Versicherungsschutz so überzeugend präsentieren, kommt es mitunter zu vorschnellen Vertragsabschlüssen.

Nach Prüfung derartiger Verträge stellt Angelika Große von der Verbraucherzentrale in Hoyerswerda oftmals fest: „Für Verbraucher sind Sterbegeldversicherungen kein lukratives, sondern im Gegenteil oft sogar ein Verlustgeschäft“.

Sterbegeldversicherungen über Versicherer sind in der Regel eine Form der Kapital-Lebensversicherung mit einer Versicherungssumme zwischen 4.000 und 10.000 Euro. Fast alle Lebensversicherer haben solche Policen im Angebot. Die Prämien sind zwar, auf den Monat gesehen, recht gering, die Auszahlungen sind aber auch nicht gerade hoch.

„Im Rentenalter oder kurz davor sollten grundsätzlich keine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden“, so Große. Die Höhe des Versicherungsbeitrags richtet sich auch nach der Wahrscheinlichkeit des Ablebens. Je älter man ist, desto höher ist dieses Sterblichkeitsrisiko – und damit der Beitrag. Gerade bei Älteren sind manchmal schnell mehr Beiträge geflossen als die Hinterbliebenen im Todesfall erhalten.

Betroffene aus der Region Hoyerswerda, die das Thema Sterbegeldversicherung beschäftigt, können sich anbieterunabhängig in der Verbraucherzentrale in Hoyerswerda beraten lassen.

Terminvereinbarungen für eine Beratung durch die Verbraucherzentrale in Hoyerswerda, Einsteinstr. 47, Haus D sind telefonisch unter 0341 - 696 2929 oder online unter https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/beratungsstellen/hoyerswerda möglich.

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