Vier auf einen Streich

Pressemitteilung vom
Auf der Suche nach einer kurzfristigen Finanzspritze stoßen Verbraucher*innen im Internet usneriöse Kreditvermittler. Mit überteuerten Prepaid-Karten werden Sie schamlos abgezockt. Die Verbraucherzentrale warnt vor leeren versprechungen rund um Schufa-freie Kredite.
Vier Kreditkarten aufeinander.

Von der Kreditsuche in die Vertragsfalle: Mit einem Klick zu vier untergeschobenen Verträgen

Off

Wer im Netz nach günstigen Krediten sucht, die am besten ohne Schufa-Auskunft abgewickelt werden, hat am Ende oftmals keinen Kredit sondern nur Kosten. Dies musste jetzt auch eine Verbraucherin aus Meißen feststellen.

Über ein Internetportal loggte sie sich ein, gab ihre persönlichen Daten preis, ohne zu wissen, dass sie mit einem Klick gleich vier Verträge abschließen würde. Zwar erhielt sie im Anschluss daran eine Rechnung über den bestellten Inhalt. Da aber Kosten nur für eine angebliche Kreditkartenbestellung in Höhe von 98,90 Euro mitgeteilt wurden, glaubte sie mit einem Widerruf sei das Problem erledigt.

„Weit gefehlt. Nach und nach gingen weitere Forderungen bei ihr ein.  Unter anderem wurden Zugänge zu diversen Onlineportalen untergeschoben“, erklärt Karolin Reiber, Leiterin der Verbraucherzentrale in Meißen. Später kamen weitere Forderungen hinzu. Der Verbraucherin war bei der Eingabe ihrer Daten nicht bewusst überhaupt Kontakt mit diesen Firmen gehabt zu haben.

Die Suche nach Krediten im Internet ist mit vielen Fallstricken verbunden. „Bevor die eigenen Daten in ein Kontaktformular eingegeben werden, ist es ratsam nach Erfahrungen anderer User zu suchen oder den Rat  unabhängiger Experten einzuholen“, empfiehlt Reiber. Beratungstermine bei der Verbraucherzentrale Sachsen können telefonisch unter 0341 - 696 2929 oder online unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung gebucht werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Eine Frau blickt auf eine digitale Anzeige.

Ihre Daten bei Facebook und Instagram für KI: So widersprechen Sie

Facebook und Instagram informieren über Änderungen ihrer Richtlinien. Was Sie dort posten soll als Trainingsmaterial für Metas KI-Generatoren verwendet werden. Möchten Sie das nicht, können Sie widersprechen. Die Verbraucherzentrale NRW hat Meta deshalb abgemahnt.
Fernbedienung wird auf Fernseher gerichtet

Verbraucherzentrale mahnt kostenpflichtigen Rundfunkbeitrag-Service ab

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt geht gegen den Betreiber der Webseite www.service-rundfunkbeitrag.de vor. Verbraucher:innen werden hier für eine Mitteilung zum Rundfunkbeitrag zur Kasse gebeten, die beim offiziellen Beitragsservice der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten kostenlos ist.
Fußball-Feier: Deutsche Fußball-Fans beim Public Viewing

Vorsicht vor Fakeshops mit Produkten um die Fußball-EM

Auffällig günstige und sofort verfügbare Trikots und Grills: Vor der Fußball-EM in Deutschland fallen im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen Shops auf, die nun besonders häufig von Verbraucher:innen gemeldet werden.