Grünes Licht für Klima und Geldbeutel

Pressemitteilung vom

Handlungsoptionen aufzeigen und beratend oder unterstützend zur Seite stehen: Ein wichtiger Ansatz des Verbraucherschutzes. Das dazu unerlässliche Netzwerk wird nun durch eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verbraucherzentrale in Chemnitz ausgebaut.

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Anfang Februar starten Sozialamt und Jobcenter der Stadt Chemnitz mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale eine Kooperation, die alle Sozialleistungsempfänger unterstützt. "Egal ob es um den Stromverbrauch, die Heizkosten oder darum geht, Schimmel vorzubeugen: Es geht darum, neben einer Verbesserung der Lebensumstände in den eigenen vier Wänden auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten: Das sind zwei wesentliche Grundpfeiler der Energieberatung", freut sich Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen, über die bevorstehende Kooperation. Die Angebote der Energieberatung sind dabei für alle Sozialleistungsempfänger kostenlos.

Volkmar Zschocke, Vorsitzender der GRÜNEN-Landtagsfraktion und Chemnitzer, sieht in der Zusammenarbeit vor Ort einen Leuchtturmcharakter für ganz Sachsen: "Neben Anstrengungen für eine Energiewende ist es wichtig, den Menschen aufzuzeigen, wie unkompliziert sie einen Teil zum Klimaschutz durch Energieeinsparungen – gerade in den eigenen vier Wänden – beitragen können."

Für Philipp Rochold, Sozialbürgermeister der Stadt Chemnitz, hat die Kooperation gleich mehrere Vorteile für Stadt und Bürger: "Neben CO2Einsparungen erhoffen wir uns einerseits auch eine Entlastung des städtischen Haushalts bei der Übernahme der Heizkosten. Darüber hinaus geben wir den Bürgern konkrete Handlungsmöglichkeiten an die Hand. Umso mehr freuen wir uns, dass wir in der Verbraucherzentrale Sachsen einen kompetenten und anbieterunabhängigen Partner dafür gefunden haben."

Und noch eine Neuerung hält die Verbraucherzentrale Sachsen ab Februar bereit: Die Energieberatung für Chemnitz wird dann Stephan Schwarzbold übernehmen. Der Diplom-Ingenieur und gebürtige Chemnitzer wird in der Verbraucherzentrale als auch bei den Ratsuchenden zu Hause zu Handlungsoptionen zur Energieeinsparung in Bedarfsgemeinschaften und bei Sozialleistungsempfängern beraten. Die Palette ist dabei ebenso bunt wie groß: So kann die Energieberatung nicht nur bei der Überprüfung von Strom- und Heizkostenabrechnungen helfen und individuelle Tipps zur Energieeinsparung geben, auch die Analyse der baulichen Gegebenheiten sowie die Lage der Wohnung, die die Energiekosten durchaus mitbeeinflussen können, berücksichtigen die Energieexperten in ihrem Beratungspaket.

"Die Kooperation zeigt die Zukunft des Verbraucherschutzes: Wir wollen ein breites Netzwerk spannen und so Angebote vor Ort schaffen, deren Vorteile die Menschen in Ihrem unmittelbaren Lebensumfeld abholen – lebensnah, unkompliziert und unbürokratisch", erläutert Eichhorst. "Unser Ziel ist es deswegen, dieses Angebot in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Landkreisen in ganz Sachsen zu etablieren."

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