Kräftig in die Pedale treten? Aber sicher!

Pressemitteilung vom
Wann sich welche Fahrradversicherungen lohnen

Wann sich welche Fahrradversicherungen lohnen

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Nachdem im Juni mehr als 4000 Dresdner und Freiberger beim Stadtradeln insgesamt 914.664 Kilometer zurückgelegt und dabei insgesamt 129.882 kg Kohlendioxid eingespart haben, treten bei der Stadtradel-Aktion jetzt auch die Leipziger in die Pedale, um möglichst viele Kilometer mit dem Drahtesel zurückzulegen. Ärgerlich wäre dann, wenn es zu einem Unfall kommt oder das Rad gestohlen würde. Der richtige Versicherungsschutz kann dann zumindest finanziell helfen. Doch welche Policen sind sinnvoll?

Selbstverständlich sollte auch für Fahrradfahrer eine private Haftpflichtversicherung sein. Diese schützt, wenn bei einem Zusammenprall eine andere Person Schäden davonträgt. Erleidet man selbst schwerere Verletzungen, kann eine private Unfallversicherung nützlich sein, die bei einer Invalidität in der Regel eine einmalige Summe auszahlt.

Das Fahrrad selbst lässt sich verschiedentlich versichern. Entscheidend für die richtige Wahl ist der Wert des Bikes, seine Nutzung und seine Unterbringung. Wer das Rad auch außerhalb der Wohnung im Grunde genommen immer im Blick hat und nach der Benutzung im Keller oder in der Wohnung abstellt, ist über die Hausratversicherung geschützt. Wenn der Schutz darüber hinausgehen soll und noch nicht im bisherigen Hausrattarif enthalten ist, kann das über eine Ergänzung zur Hausratversicherung geschehen. "Bei einer üblichen Hausratversicherung werden Fahrräder dann bis zu einem Wert von 1 Prozent der Versicherungssumme einbezogen und sind so auch geschützt, wenn sie auf der Straße abgestellt werden", so Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen. Je nach Vertragsbedingungen muss das Zweirad aber nicht nur mit einem Schloss gesichert, sondern auch angeschlossen sein. "Und für die Nacht gelten oft noch strengere Regeln", so Heyer.

Für teure Mountainbikes, Rennräder oder Pedelecs reicht dieser Versicherungsschutz in der Regel nicht aus. "In diesen Fällen macht es Sinn, sich nach speziellen Fahrradpolicen umzusehen", empfiehlt Heyer. Diese Spezialversicherungen bieten einen besseren Diebstahlschutz und darüber hinaus sogar Vollkasko, d.h. zum Beispiel auch Kostenübernahme bei Vandalismus oder Beschädigung des Rades nach einem Sturz.

Radfahrer können sich in der Verbraucherzentrale Sachsen individuell zum passenden Versicherungsschutz und über günstige Angebote beraten lassen.

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