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Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale Sachsen und Mosaik Leipzig e.V. starten Projekt zur unabhängigen Energieberatung für Geflüchtete

Verbraucherzentrale Sachsen und Mosaik Leipzig e.V. starten Projekt zur unabhängigen Energieberatung für Geflüchtete

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Die Verbraucherzentrale Sachsen und der Mosaik Leipzig e.V. haben heute ein ganz besonderes Projekt zur unabhängigen Energieberatung in Leipzig vorgestellt. Es richtet sich insbesondere an Geflüchtete. "Spätestens wenn die erste Nebenkostenabrechnung mit einer hohen Nachzahlung im Briefkasten landet, wissen viele nicht, wie sie damit umgehen sollen", erklärt Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen. Hier setzt das kostenfreie Beratungsangebot an, das Energiesparhinweise für Strom- und Heizkosten aufzeigt.

"In den vergangenen Jahren wurde immer wieder deutlich, dass potenziell zu beratende Haushalte nur schwer erreichbar sind. Umso mehr freuen wir uns, dass die Stadt Leipzig die Kosten für eine Koordinierungsstelle übernimmt, die beim Mosaik Leipzig e.V. angesiedelt ist", erklärt Eichhorst. Damit könne ein breites Netzwerk aufgebaut und gepflegt werden, durch das noch mehr Haushalte erreicht werden.

"Insbesondere für einkommensschwache Menschen ist die Unterstützung im Verbraucheralltag wichtig, um schnell, kompetent und kostengünstig Hilfe im Vertrags- und Kosten-Dschungel zu erhalten", resümiert Janina Pfau, verbraucherpolitische Sprecherin von DIE LINKE im Sächsischen Landtag, zur Vorstellung des Projekts vor Ort war. "Die Kooperation ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Mit Hilfe von Energieberatungen können wir nicht nur das Klima, sondern auch den eigenen Geldbeutel schonen", so Janina Pfau.

Zusammen mit Sprachmittlern und unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrunds erklären Energieberater vor Ort deshalb die Zusammenhänge und Hintergründe, die hohe Kosten verursachen. Das Angebot ist nicht nur als Einspar-Check in den Wohnungen gedacht, sondern auch als präventive Informationsveranstaltungen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften. "Wir machen oft die Erfahrung, dass der Verbrauch an Elektro- und Heizenergie schon in den Gemeinschaftsunterkünften hoch ist. Das kann später auch in der eigenen Wohnung zu hohen Kosten führen", verdeutlicht Eichhorst. Ziel ist es deshalb, auf eine Senkung des Energieverbrauches und damit das Nutzen von Einsparpotenzialen aufmerksam zu machen.

"Nachsorgende und unterstützende Angebote spielen dabei eine ebenso grundlegende Rolle wie Präventionsangebote. Beides sind wichtige Pfeiler des Verbraucherschutzes und sollten auf die Themen Verbraucherrecht, Finanzen und Ernährung ausgedehnt werden", resümiert Eichhorst.

 

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