Sinken jetzt die Fernwärmepreise für Leipziger?

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale Sachsen rät Mietern und Vermietern zum Vertragswechsel

Verbraucherzentrale Sachsen rät Mietern und Vermietern zum Vertragswechsel

Off

Zu hohe Heizkosten zählen zu den häufigsten Sorgen, denen sich die Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen widmen. Besonders oft zeigen sich die Kunden mit Fernwärmeversorgung unglücklich mit den hohen Kosten. Immerhin können bei einer Wohnung mit 70 Quadratmetern Wohnfläche bis zu 1.000 Euro zusammenkommen. Bei der Fernwärme lagen die Preise in der Vergangenheit in Leipzig bei bis zu 17 Cent pro KWh Wärme – das sind deutlich mehr als bei der Wärmeversorgung mit Erdgas oder Heizöl.

Im Jahr 2015 hat sich das Bundeskartellamt mit der Stadtwerke Leipzig GmbH auf eine Senkung der Fernwärmepreise geeinigt. Demnach sollen seit 01. Januar 2016 auch für Bestandskunden die Preise fallen. Alle Leipziger Hauseigentümer mit Fernwärmeversorgung sollten bereits entsprechende Angebote erhalten haben. Falls nicht, kann man mit Verweis auf die Einigung versuchen, ein neues Angebot zu erhalten – auch wenn die Laufzeit des alten Vertrages noch nicht beendet ist. "Die neuen Konditionen sollten in diesem Fall als Chance erkannt und zugleich geprüft werden", erklärt Carla Groß von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Das kann sich lohnen, denn bei jedem Vertragswechsel in der Fernwärmeversorgung gibt es die Möglichkeit, zugleich weitere preisrelevante Parameter zu beeinflussen und für die Zukunft zusätzliche Energiekosten zu vermeiden. Bei einer üblichen Vertragslaufzeit von zehn Jahren kommt diese Chance nicht gleich wieder.

"Diesen Wechsel können jedoch nicht die Mieter selbst in die Wege leiten, sondern nur die Vermieter", gibt Groß zu Bedenken. Daher raten die Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen allen Betroffenen, sich an den Vermieter bzw. die Hausverwaltung zu wenden, wenn die detaillierte Nutzeranalyse in der Energieberatung nicht erklären kann, warum die Heizkosten in die Höhe geschnellt sind. Neben Endverbrauchern steht auch Eigentümern von vermieteten Wohngebäuden die anbieterneutrale Energieberatung der Verbraucherzentrale offen. "Schließlich sitzen Vermieter und Mieter im selben Boot. Einem Vermieter ist es in der Regel nicht egal, ob die Wärmeabrechnung für seine Mieter noch bezahlbar ist, auch wenn er sie nur durchleitet", meint Groß.

Unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) können sachsenweit Termine vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fußball-Feier: Deutsche Fußball-Fans beim Public Viewing

Vorsicht vor Fakeshops mit Produkten um die Fußball-EM

Auffällig günstige und sofort verfügbare Trikots und Grills: Vor der Fußball-EM in Deutschland fallen im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen Shops auf, die nun besonders häufig von Verbraucher:innen gemeldet werden.
Das Foto zeigt im Vordergrund das Logo der FTI Touristik auf einen Smartphone, im Hintergrund ist die Homepage der FTI Touristik zu sehen

FTI Touristik GmbH ist insolvent – was das für Sie bedeutet

Europas drittgrößter Reiseveranstalter, die FTI Touristik GmbH, ist insolvent. Betroffen sind alle Leistungen und Marken, die Sie direkt bei dem Unternehmen gebucht haben. Was Sie jetzt wissen müssen, falls Sie schon unterwegs sind oder Ihre Reise noch bevor steht.
Eine Frau blickt auf eine digitale Anzeige.

Ihre Daten bei Facebook und Instagram für KI: So widersprechen Sie

Facebook und Instagram informieren über Änderungen ihrer Richtlinien. Was Sie dort posten soll als Trainingsmaterial für Metas KI-Generatoren verwendet werden. Möchten Sie das nicht, können Sie widersprechen. Die Verbraucherzentrale NRW hat Meta deshalb abgemahnt.