Für eine verbraucherfreundliche und sozial gerechte CO2-Bepreisung

Pressemitteilung vom
Verkehrswende braucht Maßnahmenkatalog
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Der Klimawandel und dessen Folgen stehen in dieser Woche mehr denn je im politischen Fokus. Denn am Freitag will das so genannte Klimakabinett der Bundesregierung seine Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz und eine effektive Klimafolgenanpassung beschließen.

Zentral wird in einem ersten Schritt die Einführung einer CO2-Bepreisung sein. Von einer solchen Festlegung des Preises für den Verbrauch von CO2 werden private Verbraucher direkt und indirekt betroffen sein. Unabhängig vom konkreten Modell der Bepreisung ist aus Sicht der Verbraucherzentrale Sachsen entscheidend, dass sich eine effektive Lenkungswirkung für alle Teile der Gesellschaft entfaltet und private Haushalte nicht zusätzlich belastet werden.

Für einen sofortigen Klimaschutz im Bereich Verkehr muss eine CO2-Bepreisung unmittelbar von einem umfassenden Maßnahmenkatalog begleitet werden. „Absolute Priorität kommt dabei der Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs durch verschiedene Instrumente zu“, ordnet Dr. Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen ein. Insbesondere ein nutzergerechtes Angebot in Stadt und Land, günstige Fahrpreise, die unter anderem durch eine Mehrwertsteuersenkung erzielt werden können und attraktive Buchungsmöglichkeiten, die Regionen und bestimmte Verkehrsmittel vereinen. „Diese Maßnahmen können wesentlich zu einer Senkung der privaten PKW-Nutzung beitragen“, so Henschler weiter. Durch eine gezielte Förderung von kleinen batteriebetriebenen Fahrzeugen wird zudem die Elektromobilität attraktiver. Dem Rad- und Fußverkehr ist durch verbindliche gesetzliche Regelungen des Straßenverkehrs Vorzug einzuräumen. Die Digitalisierung des Verkehrs führt zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses und der optimalen Verknüpfung mehrerer Mobilitätsformen für einen Weg.

Für das Gelingen der Verkehrswende mit all diesen und weiteren Maßnahmen entscheidend, ist dabei, dass Verbraucher bereits bei der Gestaltung wie auch der Umsetzung mitgenommen und in den Dialog einbezogen werden.

Die Verbraucherzentrale Sachsen lädt dazu alle Interessierten am 14. November 2019 zur Veranstaltung „Smart City – Morgen ist heute“ nach Dresden ein, um mit der Stadt Dresden, Unternehmen, Politikern, Vertretern der Forschung zu diskutieren und Ihre Ideen, Frage, Wünsche oder Bedenken zu transportieren.

 

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