Verbraucherzentrale erhält Rückendeckung aus Dresden

Pressemitteilung vom

Rot-Grün-Rot stärkt den Verbraucherschutz in der Landeshauptstadt

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Das Beratungszentrum in der Landeshauptstadt kann für die kommenden zwei Jahre mit finanzieller Unterstützung seitens der Kommune rechnen. Mit der Verabschiedung des städtischen Doppelhaushalts 2017/2018 stehen nach fünf Jahren ohne Zuwendung wieder 10.000 Euro pro Jahr für die Arbeit vor Ort zur Verfügung.

"Mit den städtischen Mitteln können wir nun zentrale Projekte vor Ort angehen. Die Entscheidung sendet ein starkes Signal für den Verbraucherschutz in der Landeshauptstadt", freut sich Vorstand Andreas Eichhorst von der Verbraucherzentrale Sachsen. "Besonderer Dank gilt hier der Fraktion Bündnis90/Die Grünen. Mit Hilfe ihrer Koalitionspartner haben sie die Änderung im städtischen Haushalt herbeigeführt."

Das Beratungszentrum Dresden wird die finanziellen Mittel nun beispielsweise für eine Stärkung der aufsuchenden Beratung nutzen. "Gerade für Seniorinnen und Senioren, aber auch in Schulen, in Kindergärten oder auch bestimmten Stadtteilen ist es uns wichtig, stärker präsent zu sein. Mit noch bedarfsgerechteren Angeboten erreichen wir mehr Menschen und können beispielsweise mit Hilfe unserer Energieberatung zur Senkung von Energiekosten beitragen", hebt Robert Hoyer, Leiter der Verbraucherzentrale in Dresden, hervor.

Die Verbraucherzentrale Sachsen wird neben ihren Eigeneinnahmen primär aus Geldern des Freistaats und des Bundes finanziert. Hinzu kommen kommunale Zuwendungen. Die Stadt Dresden hatte die Zahlungen im Jahr 2012 eingestellt. Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte daraufhin einen Änderungsantrag zum aktuellen Haushaltsplanentwurf der Stadtverwaltung gestellt. Dieser sieht eine Zahlung von 10.000 Euro pro Haushaltsjahr an das Beratungszentrum Dresden vor. Mit der Mehrheit der kooperierenden Ratsfraktionen von LINKE, GRÜNEN und SPD wurde dieser Änderungsantrag nun in den Haushalt votiert.

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