LEIPZIG +++ VORTRAG: HITZE, FLUT & TIGERMÜCKE: Fast alles zum Klimawandel +++ Hier direkt anmelden!

Abgesagte Konzerte, keine Rückerstattung

Pressemitteilung vom
Im Landkreis Meißen sorgt die Insolvenz eines Konzerthauses für Frust bei Verbraucher*innen. Was sie jetzt tun können, erklärt die Verbraucherzentrale vor Ort.
Konzert

Insolvenz eines Konzertveranstalters sorgt für Frust im Landkreis Meißen

Off

Corona lässt viele Konzerte ausfallen. Doch nicht nur das sorgt für Frust bei vielen Musikliebhaber*innen im Landkreis Meißen. Auch von der Rückerstattung der Ticketpreise fehlt in manchen Fällen jede Spur. Betroffen sind die Konzerte der Kastelruther Spatzen und der Amigos, die vom Veranstalter Hohensteinkonzerte e.K. angeboten wurden.

Die Inhaberin Monika Beherzig hat im Januar diesen Jahres Insolvenz angemeldet. „Seither stehen die Chancen, dass Verbraucher*innen ihr Geld wieder bekommen, schlecht“, weiß Anett Wagner von der Verbraucherzentrale in Meißen. „Die Ticketpreise können lediglich als Forderung zur Insolvenztabelle angemeldet werden. Dabei unterstützen wir Betroffene gern“, erklärt die Rechtsexpertin.

Auf Nachfrage der Verbraucherzentrale Sachsen hat das Büro des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Jens Köke, Göttingen, mitgeteilt, dass derzeit von einer Insolvenzquote von 10 Prozent ausgegangen wird. Forderungen können derzeit noch angemeldet werden. „Da der erste Prüftermin jedoch verstrichen ist, fallen jedoch Gerichtsgebühren in Höhe von 22 Euro an. Bei Ticketpreisen von 50 bis 70 Euro überlegen sich viele, ob für sie eine Forderungsanmeldung sinnvoll ist“, weiß Wagner.

Wer bei der Forderungsanmeldung unsicher ist oder Unterstützung benötigt, kann die Hilfe der Rechtsexpert*innen der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen. Termine können unter 03521 – 476 6770 oder online unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Plastikmüll im Meer

Einwegplastik-Verbot in der EU: Das sind die Alternativen

Eine neue Verordnung hat im Juli 2021 mit einer Reihe von Einwegkunststoff-Produkten Schluss gemacht – darunter Wattestäbchen, Plastikteller oder auch Styropor-Becher. Wir zeigen, um was es dabei genau geht und bewerten die praktischen Alternativen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.
Eine Frau sucht auf einer Streamingplattform nach einem Film.

Neue Gebühren bei Prime Video: vzbv plant Klage gegen Amazon

Änderungen bei Amazon Prime Video: Was Sie zu den neuen Werberichtlinien von Amazon Prime wissen sollten – und wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für Ihre Rechte kämpft.