TEXXOL Mineralöl AG verlangt Nachzahlungen

Pressemitteilung vom

Betroffene im Vogtland verunsichert

mann versteckt Geld
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Die TEXXOL Mineralöl AG aus Brackel fällt seit Monaten in der Verbraucherzentrale Auerbach auf. So bekommen etliche ehemalige Anleger*innen der AG Schreiben, in denen es heißt, dass aufgrund einer Software-Umstellung aufgefallen sei, dass die individuell erfolgten Abrechnungen nach Beendigung des Vertrages fehlerhaft waren.

Betroffen sind unter anderem Verträge, die bereits in den Jahren 2008 bis 2014 beendet wurden. Die Rückforderungen liegen zwischen 1.200 Euro und mehr als 12.000 Euro. Wie diese plötzlichen Forderungen zustande kommen und auf welcher Grundlage welcher Abschlussprüfer diese Beträge ermittelt haben soll, bleibt völlig unklar. Nicht nachvollziehbar ist auch, aus welchem Grund die angeblich unberechtigten Gewinnzuweisungen erst im Jahr 2020 auffallen.

Die TEXXOL Mineralöl AG steht mit ihrem Beteiligungskonzept seit längerer Zeit in der Kritik. Verbraucher wurden bei Vertragsabschluss in der Regeln nicht über das erhebliche Risiko einer solchen stillen Beteiligung aufgeklärt und erhielten zum Vertragsende ihre eingezahlten Beträge meist nicht in vollem Umfang zurück.

Die Verbraucherzentrale Auerbach konnte durch Prüfung der Sachverhalte für bisher alle Verbraucher erreichen, dass diese keine Nachzahlungen leisten mussten. Weitere Informationen oder persönliche Beratung zu diesen oder anderen Geldanlageformen erteilt die Verbraucherzentrale Auerbach in der Plauenschen Straße 7. Termine können unter 03744-21 96 41 oder unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung vereinbart werden.

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