Energieberatung in der Fläche gestärkt

Stand:
Mehr Standorte, mehr Zielgruppen, mehr Unterstützung: Energiewende braucht Beratung und Ratsuchende kompetente Ansprechpartner in der Fläche. Deshalb stand 2025 für die Energieberatung der Verbraucherzentrale vor allem der weitere Ausbau der Beratungsdichte in Sachsen im Mittelpunkt.
Familie auf einer Wiese vor Haus mit Photovoltaikanlage
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Neuer Energieberatungsstützpunkt in Radeberg 

Angesichts komplexer gesetzlicher Rahmenbedingungen, unterschiedlicher Förderkulissen und hoher Investitionssummen im Gebäudebestand brauchen Verbraucher*innen verlässliche, unabhängige Beratung bei Fragen der energetischen Sanierung, der Energiekosten und Erneuerbaren Energien. Ein wesentlicher Fortschritt war die Eröffnung eines neuen Beratungsstützpunkts in Radeberg.

In Kooperation mit der Stadtverwaltung und dem Mehrgenerationenhaus entstand dort eine feste Anlaufstelle für Bürger*innen. Die Verankerung im Mehrgenerationenhaus ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang und macht Energieberatung im kommunalen Alltag präsent.

Neue Spezialberatung für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) 

Parallel dazu wurde die persönliche Energieberatung in Freiberg wiederaufgenommen - auch hier dank einer verstärkten Zusammenarbeit mit Mehrgenerationenhäusern als geeignetem Ort der Zusammenkunft und Hilfe. Damit knüpfen wir an bewährte Strukturen vor Ort an und unterstützen Eigentümer*innen kontinuierlich bei Modernisierungsentscheidungen, während wir gleichzeitig Mieter*innen bei ihren Anliegen etwa zu Energieverbrauch begleiten. Ergänzend wurde das inhaltliche Angebot erweitert: Eine spezialisierte Beratung für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) reagiert auf einen spezifischen Bedarf.

Entscheidungsprozesse in WEGs sind vielschichtig, technische Maßnahmen betreffen Gemeinschaftseigentum, und Förderung braucht Erklärung. Diese neue Beratung bietet eine unabhängige Erstorientierung, strukturiert Handlungsoptionen und hilft Eigentü-mergemeinschaften, tragfähige Beschlüsse vorzubereiten.

Beratungszahlen um rund 22 Prozent gestiegen

Insgesamt konnten durch die Standorterweiterungen blinde Flecken im Projektgebiet erschlossen oder weiterentwickelt werden. Die Verbindung aus regionaler Präsenz, kommunaler Kooperation und zielgruppenspezifischen Angeboten stärkt die Umsetzung der Energiewende vor Ort und positioniert die Verbraucherzentrale Sachsen als verlässliche, unabhängige Partnerin für Energiefragen.

Diese und zahlreiche weitere Maßnahmen führten im Jahr 2025 zu einer Steigerung der Beratungszahlen um rund 22 Prozent – ein deutlicher Beleg für den wachsenden Bedarf und die erfolgreiche Weiterentwicklung des Angebots.

Projektsignet der Energieberatung mit Förderhinweis des BMWE