Computertechnik gezielt einsetzen
Der Stromverbrauch im Homeoffice hängt wesentlich von der eingesetzten Technik ab. Für typische Büroanwendungen sind Laptops deutlich sparsamer als Desktop-PCs mit separatem Bildschirm. Besonders leistungsstarke Rechner, etwa Gaming-PCs, verursachen selbst bei einfachen Anwendungen einen hohen Stromverbrauch und sind für den Arbeitsalltag im Homeoffice ungeeignet.
Unabhängig vom Gerät sollten Energiesparfunktionen aktiviert werden. In Arbeitspausen kann der Computer automatisch in den Energiesparmodus wechseln. Nach Feierabend oder bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, Computer, Monitore und Peripheriegeräte vollständig vom Stromnetz zu trennen – am besten über schaltbare Steckdosenleisten.
Internet und Netzwerk nicht vergessen
Ein oft unterschätzter Stromverbraucher ist der Internetrouter. Da er meist rund um die Uhr in Betrieb ist und gleichzeitig mehrere Endgeräte versorgt, kann sich der Energieverbrauch deutlich summieren. Zusätzliche WLAN-Repeater erhöhen den Bedarf weiter. Wird das Internet zeitweise nicht benötigt, kann das gezielte Abschalten von Router und Repeater Strom sparen.
Gute Beleuchtung – effizient umgesetzt
Auch die Arbeitsplatzbeleuchtung trägt zum Stromverbrauch bei. Gerade in der dunkleren Jahreszeit ist ausreichendes Licht wichtig für Konzentration und Wohlbefinden. Moderne LED-Schreibtischlampen mit tageslicht- oder kaltweißer Lichtfarbe sind hierfür gut geeignet und benötigen deutlich weniger Strom als alte Glüh- oder Halogenlampen.
Fazit:
- Laptops sind für das Homeoffice deutlich sparsamer als Desktop- oder Gaming-PCs
- Energiesparfunktionen und schaltbare Steckdosenleisten senken den Stromverbrauch
- Router, Repeater und Beleuchtung sollten bewusst genutzt werden
Unterstützung bei der Einschätzung des eigenen Stromverbrauchs sowie bei der Auswahl individueller und sinnvoller Sparmaßnahmen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.
