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Inkassobüros und das Spiel mit der Angst

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale Sachsen gibt Tipps zum Umgang mit falschen Inkasso-Büros.
Buchstabenwürfel schreiben Betrug auf viele Geldscheine

Im Erzgebirge tauchen aktuell wieder Mahnungen von falschen Inkassobüros auf

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Fragwürdige und rechtswidrige Methoden machen in vielen Bereichen den Unterschied: So auch bei Inkassodienstleistern. Aktuell versucht die C.B. Group Inkasso aus Frankfurt am Main unberechtigte Gebühren von Verbrauchern im Erzgebirge einzutreiben. Aufhänger in den Schreiben, die aktuell vermehrt in den Briefkästen der Bürger landen, ist der Hinweis auf diverse offene Forderungen aus Gewinn- und Zeitschriftenverträgen in Höhe von 707 Euro. „Unverschämt geht es in den Schreiben weiter. Der scheinbare Inkassodienst offeriert ein Vergleichsangebot von nur noch 285 Euro zur Begleichung der Schulden“, informiert Simone Woldt, Leiterin der Verbraucherzentrale in Aue.

Dabei schreckt das falsche Inkassobüro nicht davor zurück, mit Worten wie, Gerichtsvollzieher, Zwangsvollstreckung oder Pfändung künftiger Rentenansprüche, zu drohen. Auch Hinweise auf Meldungen an die Schufa verunsichern die Verbraucher immer wieder.

Simone Woldt von der Verbraucherzentrale in Aue rät, sich von solchen Forderungen weder unter Druck setzen, noch einschüchtern zu lassen. Oft gibt es Hinweise, die darauf schließen lassen, dass hier unseriöse Anbieter versuchen das schnelle Geld zu machen. So auch im Fall der C.B. Group Inkasso: Die angemahnten Gelder sollen an eine Bankverbindung nach Litauen überwiesen werden. Auch ist der konkrete Mandant des Inkassobüros nicht benannt, sondern es wird allgemein von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesprochen.

Wer sich dennoch unsicher ist, ob eine Forderung unberechtigt oder zu teuer ist, kann unter der Rufnummer 03771 - 251000 einen Termin für die persönliche Beratung in Aue vereinbaren.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
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