Phishing-Welle jetzt sogar per Post

Pressemitteilung vom
Verbraucher erhalten überraschende Briefe einer Bank aus Hong Kong. Unter dem Vorwand der Auszahlung von Vermögen, werden Verbraucher nach sensiblen Daten gefragt.
Kreditkarte an Angelhaken auf Tastatur

Verbraucherzentrale Auerbach warnt vor Briefen aus Asien

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Derzeit berichten viele Verbraucher über ein postalisches Schreiben einer Bank mit Sitz in Hong Kong, in dem sie aufgefordert werden, ihre Daten preis zu geben. So heißt es im Brief, der den Poststempel von Yorkshire trägt, das ein Kunde dieser Bank ums Leben gekommen sei. Ganz zufällig trug der Verstorbene den Familiennamen des vogtländischen Empfängers. Nun seien mehrere Millionen Dollar entweder an die Bank zurück zu geben oder sie wären zur Auszahlung frei, wenn man die eigenen persönlichen Daten heraus geben würde. Diese Daten sollen dann für die Freigabe des Geldes ausreichen. Bekannt sind derartige Schreiben bisher nur aus dem E-Mail-Postfach. "Dass die Abzocker jetzt auch in frankierte Briefe investieren ist neu“, zeigt sich Heike Teubner, Leiterin der Beratungsstelle Auerbach überrascht.

Die Verbraucherzentrale Auerbach warnt eindringlich vor dieser betrügerischen Masche. „Mit dem Versprechen auf großen Reichtum sollen Daten gesammelt und offenbar missbräuchlich weiter verwendet werden“, weiß Heike Teubner. Außerdem besteht große Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene, die sich beim Absender melden, aufgefordert werden, Geld ins Ausland zu zahlen. Die Erfahrung mit Maschen dieser Art zeigen, dass als Vorwand für die Überweisung, Steuern oder Gebühren für diesen Transfer abgedeckt werden sollen.

Wer ein solches Schreiben erhält, sollte auf keinen Fall reagieren. „In den seltensten Fällen hat jemand große Summen zu verschenken“, appelliert  Heike Teubner. Für weitere Auskünfte steht die Verbraucherzentrale Auerbach zur Verfügung.

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