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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:
Hier zeigen wir kontinuierlich aktuelle Betrugsversuche, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen. Personenbezogene Daten werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Unten auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen, mit denen Sie generell Betrugsversuche entlarven können. Unsere täglichen Warnungen finden Sie auch in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar, auf Mastodon (@phishing_radar@verbraucherzentrale.social) und auf Bluesky (@vznrwphishing.bsky.social).


26. Februar 2024: Consorsbank-Berater lädt zu Datenabgleich ein

Zu Beginn der neuen Woche erhält unter anderem die Kundschaft der Consorsbank Phishing-Mails, mit denen versucht wird an die sensiblen Daten der Kundschaft zu gelangen. Eingeleitet wird mit mit einer unpersönlichen Anrede, die beide Geschlechter ansprechen soll. Anschließend wird behauptet, dass "Ihr Berater" dazu einlädt, die Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu synchronisieren, um Nachrichten per SMS und E-Mail senden zu können. Der Weg zum Abgleich ist ganz einfach: man müsse sich lediglich über den Link innerhalb der Mail anmelden. Klickt man auf den Link, wird man auf eine Seite weitergeleitet, die die Seite der echten Consorsbank imitieren soll. Gibt man dort seine sensiblen Daten ein, werden diese sofort und unverschlüsselt an die Kriminellen weitergeleitet. Danach haben die Kriminellen uneingeschränkten Zugriff zu Ihrem Konto. Wir empfehlen daher zu Ihrem eigenen Schutz, die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben!

Consorsbank Phishing

 

23. Februar 2024: Probleme bei Netflix-Rechnungsinformationen

Zum Ende der Woche haben wir unter anderem eine Phishing-Mail im Namen von Netflix erhalten, mit der Kriminelle versuchen an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Die Mail startet - wie bei einer Phishing-Mail üblich - mit einer indirekten Anrede. Anschließend wird behauptet, dass man seine Rechnungsinformationen bestätigen müsse. Tue man dies nicht bis zum 24.02.2024, würde das Konto entgültig geschlossen werden und eine Gebühr in Höhe von 39,99 € berechnet. Dann kommt ein von den Kriminellen sehr durchdachter Teil: gebe man seine Zahlungsdaten ein, könne es dazu kommen, dass man eine zusätzliche Bestätigung bei der Bank durchführen müsse. Dieser Satz dient dazu, dass eine etwaige Überweisung an die Kriminellen, die man durch die Datenpreisgabe ermöglicht, auch von der Bank autorisiert wird. Hier handelt es sich daher um einen sehr dreisten und für die eigenen Finanzen gefährlichen Betrugsversuch. Lassen Sie sich nicht von der leeren Drohung einer Schließungsgebühr einschüchtern! Sollte Sie dennoch unsicher bezüglich der Echtheit der Mail sein, besteht immer die Möglichkeit mit Netflix in Kontakt zu treten, um die Echtheit verifizieren zu lassen. Ansonsten empfehlen wir, die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Netflix Phishing

 

22. Februar 2024: TF Bank droht mit vorübergehender Kontosperrung 

Weiterhin bleiben die Banken im Fokus der Kriminellen. Heute erhalten wir vermehrt eine E-Mail im Namen der TF Bank. In dieser werden Sie "dringend" zur "umgehenden" Aktualisierung Ihrer persönlichen Kontoinformationen aufgefordert. Die Aktualisierung müsse innerhalb der "nächsten 48 Stunden" durchgeführt werden und sorge für "maximale Sicherheit" und "Funktionalität". Wie so oft, wird mit einer vorübergehenden Kontosperrung gedroht, falls Sie der Aufforderung nicht nachgehen. Insbesondere durch die Fristsetzung und die Drohung mit der Kontosperrung sollen Sie verunsichert werden und dem beigefügten Link folgen. Bereits die falsch gesetzten Satzzeichen bei der unpersönliche Anrede sprechen eindeutig für Phishing. Zudem wird hier nach der Anrede fälschlicherweise groß weitergeschrieben. Außerdem fehlt die Grußformel und der Absender am Ende der Mail. Wir raten Ihnen dringend davon ab der Aufforderung nachzugehen und empfehlen Phishing-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. 

 

tf bank

 

21. Februar 2024: DKB fordert Aktualisierung Ihrer Daten 

Mitte der Woche ist erneut die Kundschaft der DKB von Phishing betroffen. In der aktuellen Mail wird Ihnen mitgeteilt, dass Ihr "Online-Banking-Profil" aus "Sicherheitsgründen" deaktiviert wurde. Angeblich verlangen "neue Regelugen" eine regelmäßige Datenbestätigung als Maßnahme gegen "unbefugte Kontonutzung" und "Geldwäsche". Die Aktualisierung sei Voraussetzung für eine gewohnte Kontonutzung und verhindere die Schließung Ihres Kontos und Ihrer Karte. Sofern Sie der Aufforderung nicht nachkommen, haben Sie lediglich einen eingeschränkten Zugriff "auf Funktionen". Die Kriminellen versuchen Sie sowohl mit den Schlagwörtern "unbefugte Kontonutzung" und "Geldwäsche" als auch mit der drohende Konto- und Kartensperrung unter Druck zu setzte. Sie zielen darauf ab, dass Sie unüberlegt handeln und dem beigefügten Link folgen. Wir raten Ihnen dringend davon ab! Wenn Ihre sensiblen Daten in deren Hände gelangen, können diese beispielsweise für Banküberweisungen missbraucht werden. Sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Daten, indem Sie die Aufforderung ignorieren und die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.   

DKB

 

20. Februar 2024: Doppelte Belastung Ihres ING-Kontos 

Heute steht die Kundschaft der ING im Phishing-Fokus. Uns erreichen zahlreiche E-Mails unter dem Betreff "Aktion erforderlich!". Angeblich wurde Ihr Konto beim letzten Einkauf "fälschlicherweise" zweimal belastet. Um diese "Situation" zu "bereinigen", werden Sie zu einer Stornierung der Transaktion aufgefordert. Der "Stornierungsprozess" dauere "nur 2 Minuten" und solle über den beigefügten Link durchgeführt werden. Dass es sich hier um einen Betrugsversuch handelt, lässt sich bereits an der unpersönlichen Anrede und der fehlerhaften Absenderadresse erkennen. Die Kriminellen versuchen Sie unter einem frei erfundenen Vorwand dazu zu bewegen auf den Link zu klicken und Ihre sensiblen Daten preiszugeben. Diese sollten Sie schützen, indem Sie der Aufforderung nicht nachgehen und Phishing-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben. 

ING

 

19. Februar 2024: Phishing-Mail im Namen der DKB mit Freischaltcode

Zu Beginn der neuen Woche hat unter anderem die Kundschaft der Deutschen Kreditbank (kurz: DKB) mit Phishing zu kämpfen. Die Mail ist sehr kompakt gehalten und beginnt mit einem schlichten "Hallo". Anschließend wird behauptet, dass das Konto sowie die Karte gesperrt seien. Um das Konto wiederherzustellen, müsse man seine Daten über einen Link innerhalb der Mail bestätigen. Auch findet sich in der Mail der Freischaltcode "4F01233DK". Dieser Code befindet sich aber nicht etwa individuell angepasst nur in dieser Mail, sondern in jeder Mail, die uns zugeschickt wurde, befindet sich dieser identische Code. Alleine das enttarnt, neben der indirekten Anrede und dem typischen Aufbau, die Mail als Phishing-Mail. Wir empfehlen wie immer zu Ihrem eigenen Schutz, die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, damit dieser lernt solche oder ähnliche Mails abzufangen, bevor sie in Ihrem Posteingang landen.

DKB Phishing

 

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