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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:
Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


28. September 2022: DKB-Kundschaft zu Kontoverifizierungsprozess aufgefordert 

Mitte der Woche erreichen uns vermehrt Phishing-Mails im Namen der Deutschen Kreditbank. Angeblich habe die Direktbank, aufgrund von "erheblichen Änderungen in Ihrer Kontoaktivität", einige "Dienste" einschränken müssen. Um das Konto wie gewohnt nutzen zu können, sei ein "Kontoverifizierungsprozess" notwendig. Sofern Sie diesen durchführen, würde sich die Bank nach Erhalt der Informationen, mit dem "Status" bei Ihnen melden. Wie so oft, ist ein Button beigefügt, welcher Sie zur Webseite der Bank weiterleite. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die echte Internetseite der DKB, sondern um eine Fälschung. Deshalb sollten Sie unter keinen Umständen der Aufforderung folgen. Schützen Sie ihre persönlichen Daten, indem Sie diesen Betrugsversuch unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.

dkb

 

27. September 2022: Sparkassen-Konto sei außerordentlich bedroht

Heute haben wir vor allem eine Mail erhalten, die auf die sensiblen Daten der Sparkassen Kundschaft abzielt. Angeblich hätten "intelligente Analysesysteme" das Konto als "außerordentlich bedroht" eingestuft. Aus diesem Grund müsse man nun eine Aktualisierung durchführen. Sollte man diesen Aktualisierungen nicht nachkommen, würde das Tageslimit für Onlineüberweisungen auf 300€ beschränkt. Für alle Summen die über diesen Betrag hinaus gehen, müsse man in der Filiale vorstellig werden und dort die Überweisung in die Wege leiten. Lassen Sie sich von dieser dreisten Masche nicht unter Druck setzen, denn hier handelt es sich um Phishing. Zwar ist die Aufmachung der Mail täuschend echt. Allerdings erkennt man die Phishing-Mail auf den zweiten Blick sofort: wirre Sätze, eine indirekte Anrede und ein Link innerhalb der Mail, der zur Dateneingabe auffordert. Wir raten daher die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Sparkassen Phishing

 

26. September 2022: Steuerrückerstattung im Namen der Bundesregierung als Phishing-Ziel

Zum Anfang der Woche erhielten wir Mails mit dem Betreff "Fordern Sie Rückerstattung an" im Namen der Bundesregierung. Die Empfänger:innen der Mail werden dazu angehalten eine Steuerrückerstattung zu erhalten, indem sie auf den beigefügten Link klicken. Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch, da bei der Weiterleitung des Links versucht wird, Ihre Daten abzugreifen. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) warnt ausdrücklich davor, auf diese Betrugs-E-Mail zu reagieren bzw. den Link in der E-Mail zu öffnen. Als Erkennungsmerkmal von Betrugs-E-Mails nennt das BZSt, dass Steuerbescheide und Zahlungsaufforderungen niemals per Mail verschickt werden.

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23. September 2022: BW-Bank fordert Anmeldungsbestätigung

Am Ende dieser Woche erreichten uns unter dem Betreff "BW-Bank" einige Mails an die Kundschaft der BW Bank mit der Aufforderung die Kontoinformationen und die Anmeldung zu bestätigen. Als Konsequenz wird genannt, dass der Online-Banking Zugang "auf unbestimmte Zeit" gesperrt werden würde, falls der Aufforderung nicht nachgegangen werde. Dazu wird verlangt auf den beigefügten Link zur Aktualisierung der Kontoinformationen zu klicken. Hierbei wird versucht an Ihre Daten zu gelangen. Wir raten Ihnen diese Mail in den Spam-Ordner zu verschieben und nicht auf die Links in den Mails von unbekannten Absendern zu klicken.

BW-Bank

 

22. September 2022: Neue Welle an Bitcoin-Erpressungen

Mitte der Woche erreichte uns eine Welle an E-Mails, welche die Absicht haben, Bitcoins von unerfahrenen Verbraucher:innen zu erpressen. Am häufigsten wurde uns die Nachricht mit dem Betreff "Alle Daten wurden gehackt und auf meine Server kopiert" weitergeleitet. Auch hier bleibt das altbekannte Muster: Angeblich hat der unbekannte Verfasser sich Zugang zu Ihrem Computer verschafft und einen "Trojanervirus" auf Ihrem System installiert. Ferner wird behauptet, dass Sie beim Konsum pornografischer Inhalte gefilmt wurden. Um zu vermeiden, dass das aufgezeichnete Material veröffentlicht wird, müsse man lediglich 1000€ auf das angegebene Bitcoin-Wallet überweisen. Das entspricht natürlich nicht der Wahrheit, sondern ist Teil einer perfiden Betrugsmasche. Sollten Sie eine solche Mail erhalten, ignorieren Sie sämtliche Forderungen und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Weitere Informationen rund um das Thema Bitcoin-Erpressung finden Sie hier.

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21. September 2022: Bestätigung der Nutzerdaten von Postbank-Kundschaft gefordert

Am heutigen Tag erreichten uns vermehrt Phishing-Mails im Namen der Postbank mit der Aufforderung die Kontodaten zu bestätigen. Als Begründung wird genannt, dass der Bestätigungsprozess noch nicht durchlaufen worden sei und das Konto vorübergehend gesperrt werde musste. Über den markierten Button wird auf einen Link verwiesen, dem Sie auf keinen Fall folgen sollten. Diese Vorgehensweise wird dafür genutzt, um an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Wir raten Ihnen diese und ähnliche Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben bzw. direkt zu löschen.

Postbank